Außergewöhnlich heftige Schneefälle haben in Japan dutzende Todesfälle verursacht. Wie die Feuer- und Katastrophenschutzbehörde am Dienstag mitteilte, wurden seit dem 20. Januar 30 Todesfälle verzeichnet. Unter den Opfern ist nach Polizeiangaben eine 91-jährige Frau, die unter einem drei Meter hohen Schneehaufen vor ihrem Haus in Ajigasawa gefunden wurde. Sie wurde nach Angaben eines Polizisten vermutlich von einer Dachlawine verschüttet und erstickte dann unter den Schneemassen. Neben ihrer Leiche wurde demnach eine Schaufel gefunden.
Ajigasawa liegt in der Präfektur Aomori im Norden Japans, die am schlimmsten von dem Schneechaos betroffen ist. In manchen Gebieten liegen bis zu 4,5 Meter Schnee. Aomoris Gouverneur Soichiro Miyashita forderte am Montag die japanische Armee zur Katastrophenhilfe an. Die Soldaten sollten demnach vor allem älteren Menschen in der Region helfen, die allein leben und Hilfe beim Schneeräumen benötigen.
Sogar in der Regionalhauptstadt Aomori türmen sich nach Angaben des Gouverneurs bis zu 1,8 Meter hohe Schneeberge auf. Die Stadtverwaltung schaffe es nicht, Straßen und Häuser freizuschaufeln, sagte Miyashita. Die Gefahr lebensbedrohlicher Unfälle durch Dachlawinen oder unter den Schneemassen einstürzende Gebäude sei groß.
In der Hauptstadt Tokio berief Japans Ministerpräsidentin Sanae Takaichi am Dienstag eine Krisensitzung ihres Kabinetts ein, um über Hilfsmaßnahmen zu beraten.
Eine riesige Kaltfront hatte in Japan in den vergangenen Wochen für Rekordschneefälle gesorgt, vor allem in West- und Nordjapan an der Küste des Japanischen Meeres. In einigen Gebieten wurde mehr als das Doppelte der üblichen Schneemengen verzeichnet.
Mit einer außergewöhnlichen Großveranstaltung wollen die Republikaner in den USA vor den Zwischenwahlen im November Stimmung für ihren an Zustimmung verlierenden Präsidenten Donald Trump und...
- weiter lesen
- 25. Januar 2026
- 25. Januar 2026
- dts 25. Januar 2026
Top-Themen
Meldungen
Weitere Meldungen
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Der Dax ist am Dienstag mit Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 25.090 Punkten
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch wirft Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor, die gesetzliche Rente schwächen zu wollen. "Wenn man
Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat im vergangenen Jahr in Deutschland 55 Angriffe auf Journalisten und Redaktionen dokumentiert. Dies geht aus einem am Dienstag
Die russischen Streitkräfte haben ukrainischen Angaben zufolge in der Nacht zum Dienstag massive Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sowie Charkiw im Osten des
In Deutschland gelten 13,3 Millionen Menschen als armutsgefährdet. Das sind 16,1 Prozent der Bevölkerung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag unter Berufung
Brennpunkte
30 Todesfälle durch heftige Schneefälle in Japan
- AFP - 3. Februar 2026, 09:28 Uhr
Außergewöhnlich heftige Schneefälle haben in Japan dutzende Todesfälle verursacht. Wie die Feuer- und Katastrophenschutzbehörde mitteilte, wurden seit dem 20. Januar 30 Todesfälle verzeichnet.
Weitere Meldungen
Inmitten des erhöhten Drucks von US-Präsident Donald Trump auf Kuba hat die Regierung in Havanna Kontakte mit Washington bestätigt. "Heute können wir nicht von einem Dialog
MehrDer Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit muss sich ab Dienstag wegen Vergewaltigungsvorwürfen und anderer schwerer Anschuldigungen vor Gericht verantworten. Der Prozess
MehrZwei Jahre nach dem Tod des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny in einem russischen Straflager befasst sich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) am Dienstag erneut
MehrTop Meldungen
Bonn (dts Nachrichtenagentur) - Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, will trotz niedriger Speicherstände nicht von einem Gasmangel in Deutschland sprechen. "Es
MehrNach ergebnislosen Gesprächen in den Regionen starten am Dienstag (14.30 Uhr) Tarifverhandlungen für rund 585.000 Beschäftigte in der Chemie- und Pharmaindustrie. Die erste
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Claudia Kemfert, Energieökonomin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), hat angesichts der niedrigen Füllstände deutscher
Mehr
























