Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Vorsitzende des CDU-Wirtschaftsflügels, Gitta Connemann, hat sich erstmals zum umstrittenen Antrag ihrer Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) mit dem Titel "Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit" geäußert, der auf dem bevorstehenden Bundesparteitag der Christdemokraten zur Abstimmung gestellt werden sollte, von der Parteispitze jedoch scharf kritisiert worden war.
"Die Überschrift unseres Antrags hätte besser eine andere sein sollen, weil dieses Wort eine echte Auseinandersetzung mit dem Thema Teilzeit ganz offensichtlich erschwert hat", sagte sie dem "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe). "Und das bedaure ich."
Zugleich aber richtete sie einen Appell nicht nur an ihre Partei, sondern auch an die Medien und die Öffentlichkeit, den eigentlichen Inhalt bei der Aufregung über einzelne Formulierungen nicht aus den Augen zu verlieren: "Ich wünsche mir, dass wir jenseits ritueller Empörung wieder lernen, ernsthaft über Reformvorschläge zu diskutieren." Es gehe in diesen Auseinandersetzungen nicht um sie als Person oder die Partei, "sondern um die Reformfähigkeit Deutschlands".
Nach "Tagesspiegel"-Informationen empfahl die Antragskommission der CDU eine überarbeitete Fassung der Teilzeit-Initiative dem Parteitag zur Zustimmung.
Wirtschaft
Teilzeit-Debatte: Connemann bedauert "Lifestyle"-Formulierung
- dts - 3. Februar 2026, 05:00 Uhr
.
Weitere Meldungen
In der Debatte über die künftige Versorgungssicherheit beim Erdgas hat der Dachverband der Energiewirtschaft (BDEW) die Einführung einer nationalen strategischen Reserve für
MehrDie bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr sind nach einem Tag beendet worden. In der Nacht zum Dienstag endeten die Arbeitskampfmaßnahmen, wie ein Sprecher der
MehrSchwerin (dts Nachrichtenagentur) - In der SPD wird die Kritik an verschiedenen Vorstößen aus der CDU zu Einschnitten im Sozialstaat lauter. "Ich bin entsetzt über die immer
MehrTop Meldungen
Nach ergebnislosen Gesprächen in den Regionen starten am Dienstag (14.30 Uhr) Tarifverhandlungen für rund 585.000 Beschäftigte in der Chemie- und Pharmaindustrie. Die erste
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Claudia Kemfert, Energieökonomin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), hat angesichts der niedrigen Füllstände deutscher
MehrBrüssel (dts Nachrichtenagentur) - Die Kehrtwende der EU beim Verbrenner-Verbot sorgt einer neuen Studie zufolge für Unsicherheiten und mögliche Umsatzeinbußen auf dem
Mehr













