Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Grünen im Bundestag halten die Maßnahmen der Regierung gegen die hohen Energiepreise für falsch ausgerichtet und fordern stattdessen ein Klimageld per Direktzahlungsmodus.
"Mit ihrer Kombination aus Tankrabatt und 1.000-Euro-Bonus will Schwarz-Rot aus irgendeinem Grund nur Menschen mit Auto oder Arbeitsvertrag erreichen", sagte die klimapolitische Sprecherin Lisa Badum dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Und das auch nur, wenn Ölkonzerne und Arbeitgeber sich danach fühlen."
Der Direktauszahlungsmechanismus aus der Ampel-Zeit würde es ermöglichen, unkompliziert alle Menschen in Deutschland zu entlasten - ein Klimageld sei pragmatisch und umweltschonend, argumentierte die Grünen-Politikerin. "Das Einzige, was dagegenspricht, sind fossile Lobbyinteressen", sagte Badum.
Die Bundesregierung hat eine Senkung der Energiesteuer auf Diesel und Benzin für zwei Monate um jeweils rund 17 Cent pro Liter angekündigt, außerdem sollen Arbeitgeber eine steuer- und abgabenfreie "Entlastungsprämie" von bis zu 1.000 Euro an Beschäftigte zahlen können.
Finanzen
Grüne finden Maßnahmen gegen hohe Energiepreise unzureichend
- dts - 14. April 2026
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