Cyberkriminalität, die etwa Datenklau und betrügerische Investment-Plattformen umfasst, breitet sich nach einem Bericht von Interpol immer weiter aus. Innerhalb eines Jahres sei die Zahl der Warnhinweise zwischen den Interpol-Mitgliedern um mehr als 50 Prozent angestiegen, teilte die internationale Polizei-Organisation am Montag in Lyon mit. Seit 2024 hat Interpol seine Mitglieder nach eigenen Angaben bei mehr als 1500 Fällen von Online-Finanzbetrug unterstützt. Der Schaden habe insgesamt bei 1,1 Milliarden Dollar gelegen.Â
Interpol stuft Online-Finanzbetrug mittlerweile als eine der fünf wichtigsten globalen Kriminalitätsbedrohungen ein, zusammen mit Drogenhandel und Geldwäsche. Die Verbreitung von Künstlicher Intelligenz habe dies noch weiter befördert. Mit Hilfe von KI-Instrumenten ließen sich sehr realistische Betrugsszenarien entwickeln, sogenannte Deepfakes.Â
Der Cyberbetrug hat sich den Angaben zufolge auch geographisch ausgeweitet. Während die Täter anfangs vor allem in Südostasien zu finden waren, sind inzwischen neue Netzwerke in Nahost, Mittelamerika und Westafrika entstanden.
Brennpunkte
Interpol prangert Ausweitung von Cyberkriminalität an
- AFP - 16. März 2026, 15:23 Uhr
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