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Gedenkstätte für Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana in Brand geraten

  • AFP - 8. Februar 2026, 14:57 Uhr
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Die provisorische Gedenkstätte vor dem Brand
Bild: AFP

In der Schweizer Gemeinde Crans-Montana ist eine Ggedenkstätte für die Opfer der Brandkatastrophe an Silvester in Flammen aufgegangen. Die Polizei geht nicht von Brandstiftung aus. Nach ihren Erkenntnissen wurde das Feuer von Kerzen ausgelöst.

In der Schweizer Gemeinde Crans-Montana ist eine provisorische Gedenkstätte für die Opfer der Brandkatastrophe in der Silvesternacht in Flammen aufgegangen. Die Polizei ging am Sonntag aufgrund erster Erkenntnisse nicht von Brandstiftung aus. Das Feuer sei demnach von Kerzen auf einem Tisch in der Mitte der Gedenkstätte verursacht worden, teilte die Polizei des Kantons Wallis mit. Ein Verschulden durch Dritte könne zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen werden.

Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Doch seien "mehrere Gedenkobjekte" durch das Feuer beschädigt worden. Das mit Kerzen, Blumen und Beileidsbekundungen gefüllte Gedenkzelt in der Nähe des Unglücksorts war laut Polizei am Sonntagmorgen gegen 06.00 Uhr in Brand geraten. Die Feuerwehr habe den Brand schnell unter Kontrolle gebracht. 

Die Gedenkstätte hatte zunächst vor der ausbrannten Bar "Le Constellation" gestanden, bevor sie etwas weiter weg aufgestellt wurde. Bei dem Brand in der Silvesternacht waren 41 Menschen ums Leben gekommen, die Hälfte von ihnen waren Jugendliche. 115 weitere Menschen wurden verletzt, viele von ihnen erlitten schwerste Verbrennungen. 

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Brand in der Bar durch an Flaschen befestigte Feuerwerksfontänen ausgelöst wurde, die zu nahe an die mit Schaumstoff verkleidete Decke gehalten worden waren. Gegen die französischen Barbetreiber wird wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Brandstiftung ermittelt.

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