China hat den Kauf des KI-Agenten Manus durch die Facebook-Mutter Meta blockiert. Chinas staatliche Kommission zur Wirtschaftsplanung erklärte am Montag, es werde "ausländische Investitionen in den Erwerb des Manus-Projekts untersagen" und "die beteiligten Parteien auffordern, die Übernahme zu stornieren". Meta nannte die Behörde dabei nicht. Der US-Riese erklärte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP, dass die "Transaktion voll und ganz dem geltenden Recht entsprach".
Meta hatte im Dezember 2025 bekanntgegeben, eine Einigung zum Erwerb des KI-Agenten geschlossen zu haben, machte aber keine Angaben über die finanziellen Einzelheiten des Geschäfts. Laut Analysten des Datendiensts Bloomberg Intelligence könnte der Deal mehr als zwei Milliarden Dollar schwer sein.
Analysten hatten zuvor gewarnt, dass ein solcher Deal angesichts des erbitterten technologischen Wettstreits zwischen China und den USA auf Widerstand der Aufsichtsbehörden stoßen könnte. Im März berichtete die Zeitung "Financial Times" unter Berufung auf drei gut unterrichtete Quellen, dass China zwei Manus-Mitgründern die Ausreise aus dem Land verboten habe.Â
Manus wurde vom Startup Butterfly Effect erschaffen, das in China gegründet wurde, aber inzwischen in Singapur ansässig ist. Der KI-Agent kann laut eigener Website etwa Lebensläufe durchsehen und zusammenfassen oder auch eine Website zur Aktienanalyse zusammenstellen.Â
Technologie
China blockiert Kauf des in China gegründeten KI-Agenten Manus durch Meta
- AFP - 27. April 2026, 16:50 Uhr
China hat den Kauf des KI-Agenten Manus durch die Facebook-Mutter Meta blockiert. Das staatliche Organ zur Wirtschaftsplanung in China erklärte am Montag, es werde 'ausländische Investitionen in den Erwerb des Manus-Projekts untersagen'.
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