Im Fall der mutmaßlichen versuchten Erpressung des Babynahrungsherstellers Hipp durch Rattengift in Babynahrung sucht die Polizei noch nach einem mutmaßlich manipulierten Glas. Es seien in Österreich, Tschechien und der Slowakei insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser festgestellt worden, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am Montag in Ingolstadt mit. Ein Glas könne "in Österreich mutmaßlich noch im Umlauf sein".
Den bayerischen Ermittlern zufolge war am vergangenen Donnerstag eine E-Mail der mutmaßlichen Täter bekannt geworden. Danach seien unverzüglich alle nötigen Abstimmungen und Maßnahmen im In- und Ausland eingeleitet worden. Die fünf manipulierten Gläser mit Babynahrung konnten vor dem Verzehr gefunden werden. Laboruntersuchungen bestätigten die Manipulation mit Rattengift. In Deutschland wurden keine Gläser gefunden.
Die Polizei richtete eine eigene Ermittlungsgruppe ein. Nutzer der Babykost wurden gebeten, beim Öffnen der Gläschen auf das typische Knackgeräusch zu achten. Sollte dieses fehlen, könne eine Manipulation vorliegen. Grundsätzlich solle auch der Geruch des Glasinhalts darauf geprüft werden, ob er wie gewohnt sei. Außerdem hätten die mutmaßlichen Täter die Gläser gekennzeichnet. Es sei am Boden ein weißer Aufkleber mit einem roten Kreis angebracht worden.
Brennpunkte
Polizei sucht noch ein Glas mit vergifteter Hipp-Babykost
- AFP - 20. April 2026, 15:32 Uhr
Im Fall der mutmaßlichen versuchten Erpressung des Babynahrungsherstellers Hipp durch Rattengift in Babynahrung sucht die Polizei noch nach einem mutmaßlich manipulierten Glas. Es könne in Österreich im Umlauf sein, erklärten die Ermittler.
Weitere Meldungen
In Mali haben mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündete Dschihadisten nach eigenen Angaben gemeinsam mit der Tuareg-Rebellengruppe FLA Angriffe auf die Armee gestartet.
MehrWashington (dts Nachrichtenagentur) - Beim traditionellen Korrespondentendinner in Washington sind Schüsse gefallen, weshalb US-Präsident Donald Trump und weitere
MehrAngesichts der Energiekrise infolge des Iran-Kriegs ist Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) zu einer Reise nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts steigender Energie- und Kraftstoffpreise will die Deutsche Bahn ein Zeichen für Preiskonstanz setzen. Konzernchefin Evelyn Palla
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) stößt im Zuge ihrer Reformüberlegungen eine Debatte über die Zahl der gesetzlichen
MehrLondon (dts Nachrichtenagentur) - Die Reparatur der beschädigten Schutzhülle über dem havarierten Atomreaktor von Tschernobyl wird nach Einschätzung der Europäischen Bank
Mehr














