Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat angesichts des Iran-Kriegs vor einer möglichen neuen Flüchtlingskrise gewarnt und erneut eine strengere europäische Migrationspolitik gefordert.
"Es darf kein zweites 2015 geben", sagte Spahn am Montag in der ntv-Sendung "Blome & Pfeffer". Der Krieg im Iran unterstreiche, wie wichtig eine "Migrationswende" sei - nicht nur in Deutschland, sondern vor allem auf europäischer Ebene.
Spahn will deshalb bereits jetzt ein europäisches Abkommen mit sicheren Drittstaaten abschließen, um auf eine mögliche neue Flüchtlingsbewegung vorbereitet zu sein. "Wir haben bei Syrien erlebt, wie schnell sich Dinge entwickeln können. Deswegen muss man jetzt schon mit den Nachbarländern reden." Als Beispiel nannte er Gespräche mit der Türkei, um Unterstützung in der Region sicherzustellen. Solche Vorbereitungen dürften nicht erst beginnen, wenn sich Menschen bereits auf den Weg machten, sagte Spahn.
Brennpunkte
Spahn fürchtet neue Fluchtbewegungen durch Iran-Krieg
- dts - 16. März 2026, 13:52 Uhr
.
Weitere Meldungen
Nach einer tödlichen Morphininjektion ist ein 21-Jähriger am Montag vom Landgericht Hamburg zu sechs Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte wurde unter anderem
MehrNach einem tödlichen Angriff auf einen jüdischen Siedler im Westjordanland haben israelische Sicherheitskräfte im Heimatort des Tatverdächtigen nach palästinensischen Angaben
MehrVor dem Landgericht Bremen hat am Montag ein Prozess gegen mutmaßlichen IS-Anhänger wegen Planung einer staatsgefährdenden Gewalttat begonnen. Zum Auftakt wurde die Anklage
MehrTop Meldungen
Der flächendeckende Einbau von intelligenten Stromzählern kommt langsam in Fahrt. Zum Stichtag 30. Juni waren in Deutschland knapp 3,2 Millionen sogenannte Smartmeter eingebaut
MehrDie IG Metall hat an ihrem Automobil-Aktionstag neben Forderungen an die Unternehmen auch die Politik in die Pflicht genommen. Die Gewerkschaft kritisierte am Montag "mangelhafte
MehrStuttgart (dts Nachrichtenagentur) - Vor der großen Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie fordern die Arbeitgeber die IG Metall auf, sich Verhandlungen über längere
Mehr














