Knapp ein Jahr nach dem Zusammenstoß zweier Schiffe in der Nordsee soll am Donnerstag in London das Strafmaß gegen den russischen Kapitän eines der beiden Frachter verkündet werden. Bei dem Unglück, in das ein Schiff der Hamburger Reederei Ernst Russ verwickelt war, wurde ein Mensch getötet. Der russische Kapitän war am Montag bereits der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden worden, nun soll das Strafmaß verkündet werden.
Das Frachtschiff "Solong" der Hamburger Reederei Ernst Russ hatte im März 2025 in der Nordsee den vom US-Militär gecharterten Tanker "Stena Immaculate" gerammt. Auf beiden Schiffen brach Feuer aus, ein philippinisches Besatzungsmitglied der "Solong" kam ums Leben. Die "Stena Immaculate" war zum Zeitpunkt der Kollision mit Flugbenzin beladen, das teils ins Meer lief. Eine zwischenzeitlich befürchtete Umweltkatastrophe konnte aber verhindert werden.
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Frachter-Kollision in der Nordsee: Strafmaß für russischen Kapitän erwartet
- AFP - 5. Februar 2026, 04:01 Uhr
Knapp ein Jahr nach dem Zusammenstoß zweier Schiffe in der Nordsee soll am Donnerstag in London das Strafmaß gegen den russischen Kapitän eines der beiden Frachter verkündet werden.
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