Die USA verhandeln nach Angaben von Präsident Donald Trump mit dem kommunistischen Kuba über ein Abkommen. "Ich glaube, wir werden einen Deal mit Kuba schließen", sagte Trump am Sonntag vor Journalisten. Seine Regierung spreche darüber derzeit mit den "höchsten Vertretern" in Havanna.
"Kuba ist ein gescheiterter Staat. Das ist er schon lange, aber jetzt fehlt ihm Venezuela, das ihn stützt", sagte Trump in seinem Anwesen in Palm Beach im US-Bundesstaat Florida. "Wir sprechen also mit den Verantwortlichen in Kuba, mit den höchsten Vertretern des Landes, um zu sehen, was passiert." Was genau in einem Abkommen geregelt werden solle, sagte Trump nicht.
Der US-Präsident macht seit der Gefangennahme und Entführung des venezolanischen Staatschefs Nicolas Maduro durch das US-Militär Anfang Januar keinen Hehl daraus, dass er weitere missliebige Länder im Visier hat - dazu gehöre Kuba. Ein militärisches Eingreifen sei dort seiner Ansicht nach nicht nötig, denn ohne Öl aus Venezuela werde die kommunistische Führung in Havanna ohnehin zusammenbrechen. Kuba ist in hohem Maß von venezolanischen Öllieferungen abhängig.
Erst vor wenigen Tagen verstärkte Trump den Druck auf Havanna nochmals: Er drohte Staaten, die Erdöl an Kuba liefern, mit zusätzlichen Zöllen. In einem am Donnerstag unterzeichneten Dekret hieß es, solche Zölle könnten auf Einfuhren aus Staaten erhoben werden, die "direkt oder indirekt Erdöl an Kuba verkaufen oder liefern". Die Regierung in Havanna sprach von einem "brutalen Akt der Aggression".
Politik
Trump: Wir arbeiten an einem Abkommen mit Kuba
- AFP - 1. Februar 2026, 22:36 Uhr
Die USA verhandeln nach Angaben von Präsident Donald Trump mit dem kommunistischen Kuba über ein Abkommen. 'Ich glaube, wir werden einen Deal mit Kuba schließen', sagte Trump.
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