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2,5 Milliarden Euro für Wiederaufbau nach tödlichem Sturm in Portugal

  • AFP - 1. Februar 2026, 20:51 Uhr
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Schäden durch Sturm "Kristin"
Bild: AFP

Nach dem Durchzug des tödlichen Sturms 'Kristin' werden die Schäden in Portugal auf Milliarden geschätzt. Die Regierung kündigte am Sonntag an, allein aus ihrem Haushalt 2,5 Milliarden Euro für den Wiederaufbau zur Verfügung zu stellen.

Nach dem Durchzug des tödlichen Sturms "Kristin" werden die Schäden in Portugal auf Milliarden geschätzt. Die Regierung kündigte am Sonntag an, allein aus ihrem Haushalt 2,5 Milliarden Euro für den Wiederaufbau zur Verfügung zu stellen. Ministerpräsident Luís Montenegro verlängerte zudem den Katastrophenzustand in den besonders betroffenen Regionen um eine weitere Woche - und warnte eindringlich vor neuen heftigen Unwettern. 

Durch die erwarteten neuen Regenfälle drohe "in einigen Regionen eine noch ernstere Lage, die sogar eine Evakuierung erforderlich machen könnte", sagte Montenegro nach einem Krisentreffen der Regierung. 

Laut den aktuellen Wettervorhersagen könnten die Schäden erheblich werden, warnte auch Zivilschutzchef Mario Silvestre. "Der Boden kann das Wasser nicht mehr halten", es könne zu Erdrutschen und Überschwemmungen kommen. Der Zivilschutz verschickte landesweit Warnmeldungen an Mobiltelefone, um vor Hochwassergefahr zu warnen.

Die neuen Unwetter folgen auf den Sturm "Kristin", der Mitte der Woche über Portugal hinweg gezogen war. Durch ihn wurden fünf Menschen getötet. Zudem starben nach Behördenangaben am Samstag im Zentrum des Landes zwei Männer, als sie bei zwei getrennten Vorfällen bei Reparaturarbeiten an durch den Sturm beschädigten Dächern herabstürzten.

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