In Frankreich haben landesweit tausende Menschen bei Kundgebungen mehr finanzielle Mittel für die Polizei gefordert - unter den Demonstranten waren auch rechtsextreme Politiker. Allein in Paris versammelten sich am Samstag nach Angaben der Veranstalter 15.000 bis 20.000 Menschen, sie marschierten hinter einem Transparent mit der Aufschrift "Bürger an der Seite der Polizei, Stoppt die Unsicherheit, Stoppt die Straflosigkeit" durch das Zentrum der französischen Hauptstadt.
Zu den Demonstrationen in rund 20 französischen Städten hatte die Nationale Polizeiallianz aufgerufen. Gewerkschaftschef Fabien Vanhemelryck sagte im Vorfeld der Nachrichtenagentur AFP: "Die Polizei kann ihre Arbeit unter normalen Umständen nicht mehr verrichten". Die Lage spitze sich angesichts fehlender Mittel immer mehr zu.
Auf Plakaten in Paris hieß es am Samstag unter anderem "Alle Polizisten sind Helden" und "Straflosigkeit erzeugt Kriminelle". Unter den Demonstranten befanden sich auch mehrere rechtsextreme Politiker, unter ihnen Marion Maréchal, die Nichte der französischen Rechtspopulistin Marine Le Pen. Einige Demonstranten warfen Rauchbomben.
Politik
Landesweite Demonstrationen in Frankreich zur Unterstützung der Polizei
- AFP - 31. Januar 2026, 15:14 Uhr
In Frankreich haben landesweit tausende Menschen bei Kundgebungen mehr finanzielle Mittel für die Polizei gefordert - unter den Demonstranten waren auch rechtsextreme Politiker. Allein in Paris versammelten sich nach Angaben der Veranstalter 15.000 bis 20.000 Menschen.
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