Touristen in Rom werden ab dem kommenden Jahr zur Kasse gebeten, wenn sie den berühmten Trevi-Brunnen aus nächster Nähe besichtigen wollen:  Ab Anfang Februar werde ein kostenpflichtiges Ticket für sechs Sehenswürdigkeiten eingeführt, darunter der Trevi-Brunnen, erklärte Roms Bürgermeister Roberto Gualtieri am Freitag. Für Römerinnen und Römer bleibe der Besuch weiterhin kostenlos, während Touristen zwei Euro bezahlen müssen.
Aus der Ferne kann das Monument den Plänen zufolge weiterhin kostenlos besichtigt werden, wer es aus der Nähe bewundern will, braucht ein Ticket. Der im 18. Jahrhundert errichtete Monumentalbrunnen gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Roms. Er diente in Federico Fellinis Film "La Dolce Vita" als Schauplatz einer berühmten Szene, in der die Schauspielerin Anita Ekberg in ihm badet. Das Gedränge um das Barock-Bauwerk ist häufig so groß, dass es schwer ist, überhaupt einen Blick auf den Brunnen zu erhaschen.
Zwischen Januar und Anfang Dezember dieses Jahres besuchten laut Gualtieri neun Millionen Touristen den Bereich direkt vor dem Brunnen - durchschnittlich 30.000 Menschen pro Tag. Schätzungen der Stadtverwaltung zufolge könnten die Eintrittskarten für den Zugang zum Trevi-Brunnen jährlich 6,5 Millionen Euro einbringen.
Orte in aller Welt leiden unter den Folgen des Über-Tourismus. Venedig hatte 2024 testweise ein Eintrittsgeld für Tagestouristen an besonders besucherreichen Tagen eingeführt, um die Menschenmassen besser zu steuern. Auf den Kanaren und den Baleareninseln gab es bereits wiederholt Proteste gegen die Folgen des Urlauberansturms.
Lifestyle
Zwei Euro pro Tourist: Rom führt Eintrittsgeld für Trevi-Brunnen ein
- AFP - 19. Dezember 2025, 17:38 Uhr
Touristen in Rom werden ab dem kommenden Jahr zur Kasse gebeten, wenn sie den berühmten Trevi-Brunnen aus nächster Nähe besichtigen wollen. Für Römerinnen und Römer bleibe der Besuch weiterhin kostenlos, während Touristen zwei Euro bezahlen müssen.
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