Lifestyle

Yougov: Union und AfD ziehen wieder gleich

  • dts - 17. Dezember 2025, 06:00 Uhr
Bild vergrößern: Yougov: Union und AfD ziehen wieder gleich
Friedrich Merz und Alice Weidel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Union und AfD ziehen in der vom Institut Yougov gemessenen Wählerstimmung wieder gleich. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen sowohl CDU/CSU als auch AfD auf jeweils 26 Prozent, so die Umfrage, die am Mittwochmorgen veröffentlicht wird. Für die Union ist das ein Punktverlust im Vergleich zur letzten Yougov-Sonntagsfrage vor einem Monat, für die AfD ein Punktgewinn.

Außerdem gewinnen die Grünen einen Zähler auf nun 12 Prozent, die Linke verliert einen auf 10 Prozent. Unverändert bleiben die SPD bei 14 Prozent, BSW und FDP bei je 4 Prozent und die Sonstigen bei 5 Prozent.

Weitere Ergebnisse: 56 Prozent sind der Meinung, dass die schwarz-rote Koalition "schlecht" oder "eher schlecht" zusammenarbeitet. Nur 14 Prozent glauben, dass die Koalition "gut" oder "eher gut" zusammenarbeitet, 22 Prozent sind der Meinung, dass die Zusammenarbeit weder gut noch schlecht ist, 7 Prozent sind unentschieden.

Bei den Anhängern der Koalitionsparteien sieht es wenig schmeichelhafter aus: Nur 24 Prozent der Unions-Wähler und 27 Prozent der SPD-Wähler sind der Ansicht, dass Schwarz-Rot (eher) gut zusammenarbeitet.

Laut Umfrage vermissen die Bürger bei der schwarz-roten Koalition den Reformeifer: 60 Prozent aller Befragten sind der Meinung, dass die Koalition bis dato zu wenige Reformen beschlossen hat. 12 Prozent denken, dass die Zahl der Reformen, die Schwarz-Rot bislang beschlossen hat, genau richtig ist, und 8 Prozent sind der Meinung, dass es zu viele sind, ein Fünftel (20 Prozent) ist unentschieden.

Dieses Meinungsbild zeigt sich auch bei Anhängern von CDU/CSU und SPD: Zwei Drittel der Unions-Wähler (66 Prozent) sind der Meinung, dass die Koalition zu wenige Reformen beschlossen hat. Nur 18 Prozent glauben, dass die Zahl der Reformen genau richtig ist, und 4 Prozent finden, es gibt zu viele Reformen und 12 Prozent sind unentschieden.

Ganz ähnlich ist die Stimmung bei SPD-Wählern: 60 Prozent sind der Meinung, dass es zu wenige Reformen gibt. 18 Prozent glauben, dass es genau richtig viele und 7 Prozent, dass es zu viele Reformen gibt, 14 Prozent sind unentschlossen.

Für die Yougov-Erhebung wurden vom 12. bis 15. Dezember insgesamt 2.116 Personen ab 18 Jahren befragt, die in Deutschland wahlberechtigt sind.

Weitere Meldungen

WHO startet globalen Appell für Gesundheitsnotfälle

Genf (dts Nachrichtenagentur) - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen globalen Appell gestartet, um sicherzustellen, dass Millionen von Menschen in humanitären Krisen

Mehr
Nasa: Beginn von Mondmission Artemis 2 nicht vor März

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat ihre bemannte Mission zur Mondumrundung auf März verschoben. Nach Tests am Dienstagmorgen an der Riesenrakete SLS erklärte die Nasa im

Mehr
CDU ändert Teilzeit-Antrag für Bundesparteitag

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach der Debatte über eine "Lifestyle"-Teilzeit will die Union jetzt Fehlanreize beim Teilzeitanspruch in Deutschland auf den Prüfstand

Mehr

Top Meldungen

Kraftstoffpreise im Januar deutlich gestiegen

München (dts Nachrichtenagentur) - Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im Januar im Vergleich zum Dezember stark gestiegen. Laut einer am Dienstag veröffentlichten

Mehr
Studie: Tarifbeschäftigte entscheiden sich eher für mehr Zeit als für mehr Geld

Bei einer Wahlmöglichkeit im Tarifvertrag entscheiden sich die Beschäftigten einer Studie zufolge eher für eine zeitliche Entlastung als für einen höheren Verdienst.

Mehr
Deutschland hat älteste Arbeitsbevölkerung in der EU

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Deutschland hat die älteste Arbeitsbevölkerung in der Europäischen Union. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag auf Basis

Mehr