Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, André Wüstner, hält das von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Mittwoch präsentierte Fähigkeitsprofil der Bundeswehr für nicht ausreichend.
"Gut, dass wir endlich ein Fähigkeitsprofil haben", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "In der Bundeswehr wartet man allerdings auf die von den Nato-Zusagen abgeleitete und von Boris Pistorius im letzten Jahr beauftrage Zielstruktur. Denn davon muss schon heute der Bedarf an Infrastruktur, Material und insbesondere Personal für die nächsten Jahre abgeleitet und realisiert werden."
Wüstner fügte hinzu: "Der SACEuro (der militärische Oberbefehlshaber der Nato) muss wissen, welche Manöverelemente er für seine Verteidigungsplanung ab wann zur Verfügung hat. Die Inspekteure und Befehlshaber müssen wissen, in welchem Rahmen sie ihre Organisationsbereiche auf der Zeitachse strukturell ausgestalten können. Das Parlament muss (gemäß Grundgesetz) wissen, für welche Zielstruktur der Bundeswehr Geld zur Verfügung gestellt werden soll."
Brennpunkte
Bundeswehrverbandes hält neues Fähigkeitsprofil für unzureichend
- dts - 22. April 2026, 12:50 Uhr
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