Der nicaraguanische Staatschef Daniel Ortega hat US-Präsident Donald Trump wegen des Iran-Kriegs vorgeworfen, "geistig verwirrt" zu sein. "Ein Krieg, der so geführt wird, wie es der US-Präsident derzeit tut, ist typisch für jemanden, der den Verstand verloren hat und denkt, er könne alles tun, was er will - jede Art von Grausamkeit", sagte Ortega während einer Veranstaltung in der Hauptstadt Managua am Montag (Ortszeit).
Bei Trump gebe es "ein Problem geistiger Instabilität", führte Ortega weiter aus. "Wie wir hier sagen: Er hat seinen Verstand verloren." Ortega kritisierte Trump auch für ein unlängst auf dessen Plattform Truth Social gepostes Bild, das den US-Präsidenten als Jesus darstellt, der einen Kranken heilt. "Wie viele hat er tatsächlich geheilt?!", fragte Ortega. "Die Menschen werden ihn zur Rechenschaft ziehen und herausfinden, wie viele er getötet hat."
Der 80-jährige frühere Guerilla Ortega kam 2007 in Nicaragua an die Macht und regiert das Land zunehmend autoritär. Washington wirft ihm vor, die Opposition zu unterdrücken und das Land ganz auf sich zugeschnitten zu haben. Bislang hatte sich Ortega zum Iran-Krieg eher zurückhaltend geäußert.Â
Brennpunkte
Nicaraguas Präsident Ortega nennt Trump "geistig verwirrt"
- AFP - 21. April 2026, 11:55 Uhr
Der nicaraguanische Staatschef Daniel Ortega hat US-Präsident Donald Trump wegen des Iran-Kriegs vorgeworfen, 'geistig verwirrt' zu sein. 'Wie wir hier sagen: Er hat seinen Verstand verloren', sagte Ortega.
Weitere Meldungen
Einen Tag vor Auslaufen des zweiwöchigen Waffenruheabkommens zwischen den USA und dem Iran wachsen Zweifel an neuen Verhandlungen über ein endgültiges Ende der Kämpfe. Das
MehrEin betrunkener 15-Jähriger hat im Landkreis Konstanz mit einem Auto einen Unfall verursacht und ist anschließend vor der Polizei geflüchtet. Der Jugendliche wurde nach einer
MehrFast 500 Mitglieder der berüchtigten kriminellen Bande Mara Salvatrucha (MS-13) müssen sich in El Salvador vor Gericht verantworten. Den 486 mutmaßlichen Bandenmitgliedern
MehrTop Meldungen
Dresden (dts Nachrichtenagentur) - Die Strukturfördermittel der EU haben geholfen, in strukturschwachen Regionen das Wachstum zu fördern. Das ergab eine neue Studie der Dresdner
MehrMannheim (dts Nachrichtenagentur) - Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland haben sich in der Umfrage vom April 2026 weiter verschlechtert. Sie liegen mit -17,2 Zählern um
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Seit der Einführung des Österreich-Modells an den deutschen Tankstellen am 1. April 2026 ist das Niveau der Kraftstoffpreise im Vergleich zur
Mehr














