43 Jahre nach der Tötung eines transsexuellen Prostituierten hat am Freitag in Hamburg der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Dem zum Zeitpunkt der Anklage 61-Jährigen wird vorgeworfen, das Opfer im Januar 1983 in dessen Wohnwagen in Hamburg erschossen zu haben, wie es von der Staatsanwaltschaft hieß. Er muss sich wegen Mordes verantworten.
In der Tatnacht soll der Angeklagte in das Auto seines späteren Opfers gestiegen und mit ihm zu dessen auf einem Parkplatz abgestellten Wohnwagen gefahren sein. Dort soll er dreimal mit einem Revolver auf den Sexarbeiter geschossen haben. Das Opfer wurde am Kopf, an der Brust und am Oberschenkel getroffen. Anschließend nahm der Angeklagte Bargeld in Höhe von mindestens 200 Mark an sich und floh. Der Prostituierte verblutete.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte heimtückisch, aus Habgier und in der Absicht handelte, Bargeld zu entwenden. Für den Prozess wurden neun weitere Verhandlungstage bis Mitte Juni angesetzt.
Brennpunkte
43 Jahre nach Tat: Prozess um Tötung von Sexarbeiter in Hamburg begonnen
- AFP - 17. April 2026, 15:41 Uhr
43 Jahre nach der Tötung eines transsexuellen Prostituierten hat in Hamburg der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Dem zum Anklagezeitpunkt 61-Jährigen wird vorgeworfen, das Opfer im Januar 1983 in dessen Wohnwagen erschossen zu haben.
Weitere Meldungen
Paris (dts Nachrichtenagentur) - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind sich weiter uneins über eine mögliche Beteiligung der USA an
MehrUS-Präsident Donald Trump hat eine Hilfe der Nato bei der Sicherung der Straße von Hormus abgelehnt. "Jetzt, wo die Situation an der Straße von Hormus zu Ende ist, habe ich
MehrTeheran (dts Nachrichtenagentur) - Nachdem der Iran angekündigt hat, seine Blockade der Straße von Hormus vorübergehend auszusetzen, hat US-Präsident Donald Trump erklärt,
MehrTop Meldungen
Washington (dts Nachrichtenagentur) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat den in Deutschland geplanten Tankrabatt kritisiert. "Solche Maßnahmen sind problematisch", sagte
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die mögliche Abschaffung eines Feiertags als Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Krise ist laut stellvertretendem Regierungssprecher Steffen
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Verbraucherzentrale Bundesverband warnt angesichts drohender Kerosin-Knappheit vor Insolvenzen von Fluggesellschaften und Schäden für
Mehr














