Wirtschaft

Lindt will Schoko-Weihnachtsmänner in diesem Jahr günstiger anbieten

  • AFP - 17. April 2026, 17:07 Uhr
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Lindt-Schokoladentafel
Bild: AFP

Der Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli will die Preise für seine Schokoladen-Weihnachtsmänner senken. 'In Deutschland werden wir selektiv bereits im Weihnachtsgeschäft 2026 Preisanpassungen vornehmen', teilte ein Sprecher der AFP mit.

Der Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli will die Preise für seine Schokoladen-Weihnachtsmänner in diesem Jahr senken. "In Deutschland werden wir selektiv bereits im Weihnachtsgeschäft 2026 Preisanpassungen vornehmen", teilte ein Mediensprecher des Konzerns der Nachrichtenagentur AFP mit. "So werden wir zum Beispiel den Lindt Weihnachtsmann 200 Gramm von 8,99 Euro auf 7,99 Euro in der unverbindlichen Preisempfehlung senken."

Die "Lebensmittel Zeitung" hatte am Donnerstag berichtet, dass der Hersteller auf deutliche Absatzrückgänge reagiere und mit der Classics-Tafelschokolade die erste Produktreihe verbillige. Dem Bericht zufolge sinkt die unverbindliche Preisempfehlung für eine 100-g Lindt-Tafel mit Basis-Vollmilch-Rezepturen von 2,69 Euro auf 2,19 Euro.

Auf AFP-Anfrage nach den Preissenkungen erklärte der Sprecher, der Konzern "veröffentlicht grundsätzlich keine detaillierten Zahlen zu einzelnen Produktgruppen oder saisonalen Abverkäufen". Seine Markenstrategie habe das Unternehmen nicht verändert. 

Ansonsten verwies Lindt für Preissenkungen auf das nächste Jahr. "Aufgrund unserer langfristigen Kakaoeindeckung (gemäß Industriestandard) sind wir für 2026 komplett mit Kakao eingedeckt und die gesunkenen Kakaopreise haben daher für uns in 2026 noch keine Auswirkungen, sondern erst in 2027", erklärte der Sprecher. "Daher werden wir Anfang 2027 in der Lage sein, Preisanpassungen vorzunehmen."

Angesichts stark gestiegener Kakaopreise hatte das Unternehmen die Preise seiner Produkte im vergangenen Jahr mehrfach angehoben. Wie die "Lebensmittel Zeitung" weiter berichtete, stiegen die Preise im Gesamtkonzern in den vergangenen vier Jahren um insgesamt 40 Prozent. 2025 hätten sich die Produkte gruppenweit 19 Prozent verteuert.

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