Europas größte Autobauer - der Volkswagen-Konzern und Stellantis - fordern mehr Unterstützung für heimische Elektroautos. "Jedes Elektrofahrzeug 'Made in Europe' sollte einen CO2-Bonus erhalten", schrieben die beiden Vorstandschefs Oliver Blume und Antonio Filosa in einem am Donnerstag veröffentlichten Gastbeitrag für das "Handelsblatt" sowie die Zeitungen "Les Echos" aus Frankreich und "Il Sole 24 Ore" aus Italien. Ziel sei es, Investitionen zu stärken und Wettbewerbsnachteile auszugleichen.Â
Jedes Fahrzeug, das die Kriterien "Made in Europe" erfülle, solle ein spezielles Label erhalten und Anspruch auf Vorteile wie Kaufprämien oder bevorzugten Zugang zu öffentlichen Aufträgen bekommen, plädierten die Konzernchefs und warben für intelligente Anreize für eine nachhaltige Entwicklung der europäischen Produktion.Â
So sollten die "Made in Europe"-gelabelten E-Autos auch bei der Flottenbilanzierung bevorzugt werden. Dadurch werde die Automobilindustrie dazu ermutigt, ihre Produktion in der EU aufrechtzuerhalten und die durch entgangene Strafen eingesparten Milliarden wieder in Investitionen vor Ort zu stecken, argumentierten Blume und Filosa.
Hintergrund ist, dass die europäischen Autobauer insbesondere bei Elektromobilität einem verstärkten internationalen Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind - auch durch Hersteller aus Ländern, in denen laut Blume und Filosa Vorgaben und Sozialstandards weniger anspruchsvoll sind als in Europa. Zum VW-Konzern gehören neben der Marke Volkswagen unter anderem Skoda, Seat und Audi, zu Stellantis Marken wie Peugeot, Fiat und Opel.
Wirtschaft
Konzernchefs von VW und Stellantis fordern Bonus für E-Autos "Made in Europe"
- AFP - 5. Februar 2026, 09:58 Uhr
Europas größte Autobauer - der Volkswagen-Konzern und Stellantis - fordern mehr Unterstützung für heimische Elektroautos: Jedes E-Fahrzeug 'Made in Europe' solle einen CO2-Bonus erhalten um Wettbewerbsnachteile auszugleichen.
Weitere Meldungen
Angesichts von Großaufträgen auch aus dem Rüstungsbereich hat sich die Auftragslage der deutschen Industrie weiter verbessert: Das Ordervolumen stieg im Dezember im Vergleich
MehrDie US-Regierung hat ein US-Gericht aufgerufen, eine Vorladung gegen den Sportartikelhersteller Nike wegen der angeblichen Diskriminierung weißer Menschen durchzusetzen. Der
MehrDie Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main verkündet am Donnerstag (14.15 Uhr) ihre erste Leitzinsentscheidung des Jahres 2026. Es wird erwartet, dass die EZB den
MehrTop Meldungen
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - Die EU-Kommission hat eine deutsche Beihilferegelung im Umfang von drei Milliarden Euro genehmigt, um die Fertigungskapazitäten für saubere
MehrBonn (dts Nachrichtenagentur) - Das Bundeskartellamt schränkt Preisvorgaben von Amazon künftig ein. Man habe die Praxis des Onlinehändlers untersagt, die Preise von Händlern
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Die Unternehmen in Deutschland stellen der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung ein schlechtes Zeugnis aus. Im Durchschnitt vergeben die
Mehr














