Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine in den vergangenen Tagen eingetretene "Deeskalation" mit Russland begrüßt. "Die Deeskalationsmaßnahmen, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Kraft getreten sind, tragen dazu bei, das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Verhandlungsprozess und seine möglichen Ergebnisse zu stärken", erklärte Selenskyj am Montag in Onlinenetzwerken.
US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag gesagt, den russischen Präsidenten Wladimir Putin wegen der aktuellen Kältewelle um eine kurzzeitige Einstellung der russischen Angriffe auf Kiew und andere Städte gebeten zu haben. Der Kreml erklärte daraufhin am Freitag, Trumps Bitte nachgekommen zu sein. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nannte als Ziel, "günstige Bedingungen für Verhandlungen zu schaffen".
Selenskyj bestätigte zwar eine Einstellung russischer Angriffe auf das Energienetz. Er warf Moskau jedoch vor, die Angriffe dafür auf die Logistik und das Bahnnetz verlagert zu haben. Vor rund einer Woche hatten Unterhändler Moskaus und Kiews in Abu Dhabi erstmals direkt miteinander über einen von den USA vorgelegten Plan zur Beendigung der Kämpfe gesprochen. Für Mittwoch und Donnerstag sind weitere Gespräche geplant.
Brennpunkte
Selenskyj: "Deeskalation" mit Russland hilft bei Vertrauensbildung für Verhandlungen
- AFP - 2. Februar 2026, 18:32 Uhr
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die jüngste 'Deeskalation' mit Russland begrüßt. Diese helfe bei der Vertrauensbildung für Verhandlungen.
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