Bei der Verleihung der renommierten Grammy Awards haben die Favoriten für den begehrten Preis für das Album des Jahres erste Preise in anderen Kategorien gewinnen können. Latino-Rapstar Bad Bunny gewann bei der Zeremonie am Sonntag (Ortszeit) in Los Angeles unter anderem die Auszeichnung für das beste Música Urbana Album. Noch vor Beginn der offiziellen Zeremonie konnten Lady Gaga und der US-Rapper Kendrick Lamar ebenfalls Preisgewinne verzeichnen. Mehrere Künstler bezogen bei der Veranstaltung unterdessen Stellung gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE.
Der wichtigste Musikpreis der Welt ging unter anderem in der Kategorie Beste Dance-Pop-Aufnahme an Lady Gaga für ihren Elektropop-Hit "Abracadabra". Lamar gewann mit seinem Album "GNX" den Preis für das beste Rap-Album. Für seinen Song "EoO" erhielt Bad Bunny außerdem den Preis für die beste Darbietung globaler Musik. Der Preis für die beste Neue Künstlerin ging an die britische Sängerin Olivia Dean.
Hoffnungen, ihren Trophäenschrank weiter auszubauen und vor allem den begehrten Preis für das Album des Jahres nach Hause zu tragen, machen sich neben Lady Gaga unter anderem auch Lamar und Bad Bunny. Lamar ist in insgesamt neun Kategorien nominiert, Lady Gaga in sieben und Bad Bunny in sechs.
Die Veranstaltung war geprägt vom Protest gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE. In seiner Dankesrede für den Preis für das beste Música Urbana Album kritisierte Bad Bunny die umstrittene Behörde scharf. "Bevor ich Gott danke, werde ich 'ICE out' ('ICE raus') sagen", sagte der Latino-Rapstar und erntete brandenden Beifall vom Publikum. "Wir sind keine Wilden, wir sind keine Tiere, wir sind keine Fremden: Wir sind Menschen und wir sind Amerikaner", fügte er hinzu.
Mehrere Prominente, darunter die kanadische Musikerin Joni Mitchell, trugen bei der Zeremonie in Los Angeles außerdem Anstecker mit den Worten "ICE OUT", um ihre Kritik an dem umstrittenen Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde in mehreren Städten in den USA kundzutun.
Einsatzkräfte der Einwanderungspolizei ICE und Grenzschutzbehörde CBP führen seit Wochen in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota massive Razzien aus, bei denen sie teilweise mit brutaler Gewalt vorgehen. Bei Protesten gegen die Einsätze wurden in der Metropole zwei US-Bürger getötet: Der 37-Jährige Krankenpfleger Alex Pretti wurde vor einer Woche am Rande einer Abschiebe-Razzia in Minneapolis erschossen. am 7. Januar war die unbewaffnete Autofahrerin Renee Good erschossen worden.
Die offizielle Grammy-Gala mit der Verleihung der Preise in den wichtigsten Kategorien wurde erneut von Comedian Trevor Noah moderiert. Nach einer kurzen Vorstellung der prominentesten Gäste wandte Noah sich der Politik zu. Mit einer Imitation von US-Präsident Donald Trump machte der Comedian sich etwa über die neuerliche Unterstützung der US-Rapperin Nicki Minaj für Trump lustig.
Eröffnet wurde die Zeremonie von einem gemeinsamen Auftritt der K-Pop-Sängerin Rose mit dem US-Sänger Bruno Mars. Geplant waren außerdem Auftritte von Lady Gaga, Justin Bieber und Sabrina Carpenter.
Lifestyle
Grammys: Politische Stellungnahmen und erste Preise für Lady Gaga und Bad Bunny
- AFP - 2. Februar 2026, 04:05 Uhr
Bei der Verleihung der renommierten Grammy Awards haben die Favoriten für den Preis für das Album des Jahres erste Preise in anderen Kategorien gewinnen können. Mehrere Künstler bezogen unterdessen Stellung gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE.
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