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Brigitte Bardot starb nach den Worten ihres Mannes an Krebs

  • AFP - 7. Januar 2026, 10:15 Uhr
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Der Friedhof in Saint-Tropez
Bild: AFP

Die Ende Dezember gestorbene Schauspielerin Brigitte Bardot ist nach den Worten ihres Ehemannes an einer Krebserkrankung gestorben. 'Sie hat zwei Operationen überstanden, aber dann ist sie an Krebs gestorben', sagte Bernard d'Ormale.

Die Ende Dezember gestorbene Schauspielerin Brigitte Bardot ist nach den Worten ihres Ehemannes an einer Krebserkrankung gestorben. "Sie hat zwei Operationen überstanden, aber dann ist sie an Krebs gestorben", sagte Bernard d'Ormale in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Zeitschrift "Paris Match". Bardot soll am Vormittag in Saint-Tropez bestattet werden. An der Trauerfeier wollte unter anderem die rechtspopulistische Fraktionschefin Marine Le Pen teilnehmen. 

Bardots Ehemann sagte nicht, an welcher Art von Krebs die Film-Ikone gelitten habe. In den 80er Jahren hatte Bardot Brustkrebs gehabt. "Sie war bis zum Ende geistig anwesend und am Tierschutz interessiert", sagte d'Ormale mit Blick auf Bardots größtes Anliegen nach dem Ende ihrer Schauspielzeit. 

Er sagte, dass Brigitte Bardot sich vor einigen Jahren von ihrem ursprünglichen Wunsch verabschiedet habe, sich auf ihrem Anwesen La Madrague bestatten zu lassen. "Sie sah ein, dass es für die Stadtverwaltung schwierig wäre", sagte er und verwies darauf, dass sie mit zahlreichen Besuchern ihres Grabes gerechnet habe. Stattdessen wird Brigitte Bardot nun im Familiengrab ihrer Eltern auf dem Friedhof von Saint-Tropez bestattet. 

Bardot war am 28. Dezember im Alter von 91 Jahren gestorben. Die kirchliche Trauerfeier soll in Saint-Tropez an mehreren Orten auf Großbildschirmen übertragen werden. Im Anschluss soll dann die Beisetzung in privatem Kreis stattfinden. 

Bardot hatte 1956 mit dem Film "Und immer lockt das Weib" Weltruhm erlangt, in dem sie eine junge Frau spielt, die selbstbewusst ihre sexuellen Bedürfnisse auslebt. Bis Anfang der 70er Jahre drehte Bardot etwa 50 Filme, darunter mit angesehenen Regisseuren wie Jean-Luc Godard und Louis Malle. Sie gehörte zu den meistfotografierten Frauen der Welt. 

1973 gab Bardot ihre Schauspielkarriere auf und widmete ihr Leben fortan bedrohten Tieren. Für die Gründung ihrer Tierschutz-Stiftung versteigerte sie Teile ihres Besitzes. Politisch driftete Bardot nach Rechtsaußen ab und wurde mehrfach wegen rassistischer Äußerungen zu Geldstrafen verurteilt.

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