Berlin (dts Nachrichtenagentur) - FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) und die Union im Zusammenhang mit der womöglich drohenden Stilllegung von Dieselfahrzeugen attackiert. "Mit ihren Plänen für das neue Verfahren bei der Abgasmessung droht nun Millionen Diesel- und Benzinfahrzeugen in Deutschland die Zwangsstilllegung", sagte Djir-Sarai der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe).
"Hier zeigt die CDU leider einmal mehr ihr wahres Gesicht: Vor der Wahl wird Technologieoffenheit versprochen, um anschließend grüne Verbotspolitik durchzusetzen. Das können wir nicht unterstützen", sagte er.
Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hatte die EU-Kommission vor einer Stilllegung von Millionen Dieselfahrzeugen angesichts einer möglichen neuen Auslegung bei der Einhaltung von Schadstoffgrenzwerten gewarnt. Eine Sprecherin der EU-Kommission hatte daraufhin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) gesagt, die Kommission werde sich immer für Lösungen einsetzen, "die zu einer gesunden sauberen Luft beitragen und zugleich umsetzbar sind" und das Vertrauen der europäischen Bürger und Unternehmen schützen.
"Als die Freien Demokraten nicht für eine zweite Amtszeit Ursula von der Leyens stimmten, überboten sich Friedrich Merz und andere Unionspolitiker geradezu mit Kritik an unserem Entschluss", sagte nun Djir-Sarai. "Doch schon jetzt zeigt sich: Wir haben uns richtig entschieden."
Von der Leyen schade der Wirtschaft und den Arbeitsplätzen in Deutschland. "Die EU-Kommission und ihre Präsidentin scheinen entschlossen, einen regelrechten Feldzug gegen das Auto und die individuelle Mobilität zu führen", sagte der FDP-Politiker.
Politik
Djir-Sarai attackiert von der Leyen wegen unklarer Diesel-Zukunft
- dts - 2. August 2024, 02:00 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter (Grüne), bewertet die Niederlage des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor
MehrBrüssel (dts Nachrichtenagentur) - Die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann sieht den Machtwechsel in Ungarn als Signal an die ganze Welt. "Das ist nicht nur eine
MehrBrüssel (dts Nachrichtenagentur) - EVP-Chef Manfred Weber (CSU) hat Ungarns Oppositionsführer Péter Magyar eigenen Angaben zufolge telefonisch zum Wahlsieg gratuliert. Die Wahl
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die SPD hat mit Skepsis auf die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) reagiert, die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze für die
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will den Arbeitgebern nun offenbar ein Jahr mehr Zeit geben, die geplante "Entlastungsprämie" in Höhe von
MehrStreamingdienste dürfen nicht vorsehen, dass eine Kündigung erst bei komplett aufgebrauchtem Prepaid-Guthaben in Kraft tritt. Sonst werden die Kunden unangemessen benachteiligt,
Mehr














