Nach einer ganzen Serie von Erpressungsversuchen und Schusswaffenvorfällen in Berlin sind am Mittwoch rund 570 Polizisten zu einer Großrazzia ausgerückt. Neun Verdächtige im Alter zwischen 23 und 63 Jahren seien festgenommen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in der Bundeshauptstadt mit. Demnach geht es um Ermittlungen wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Gruppierung mit zahlreichen Beschuldigten.
Durchsucht wurden den Einsatzkräften zufolge 28 Anschriften im Berliner Stadtgebiet, fünf der Festgenommenen sollten zwecks Verkündung eines Haftbefehls bei einem Amtsgericht vorgeführt werden. Nach Angaben von Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel waren unter anderem Spezialeinheiten mehrerer Bundesländer und der Bundespolizei beteiligt.
Von einem langfristig vorbereiteten Schlag gegen die organisierte Kriminalität sprach die Leiterin der Berliner Staatsanwaltschaft, Ingrid Jaeger. Den Ermittlungsbehörden zufolge soll die fragliche Gruppierung "für eine Vielzahl von Erpressungslagen mit Schussabgaben" verantwortlich sein. Einzelheiten dazu wurden zunächst nicht genannt.
Medienberichten zufolge vermuten die Ermittler Schutzgelderpressungen sowie Revierkämpfe zwischen Kriminellen hinter den Vorfällen aus den vergangenen Monaten. Bei den Razzien am Mittwoch wurden laut Behörden unter anderem eine Schusswaffe, Drogen, Bargeld sowie Beweismittel wie Datenträger und Mobiltelefone beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauerten an.
Brennpunkte
Nach Schüssen und Erpressungsversuchen: Großrazzia mit 570 Polizisten in Berlin
- AFP - 13. Mai 2026, 15:37 Uhr
Nach einer ganzen Serie von Erpressungsversuchen und Schusswaffenvorfällen in Berlin sind rund 570 Polizisten zu einer Großrazzia ausgerückt. Neun Verdächtige wurden festgenommen.
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