Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Kabinettsbeschluss zur Gesundheitsreform war einstimmig. Das sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur.
Es habe auch keine Protokollerklärungen gegeben, allerdings waren wohl mehrere Minister nicht anwesend. Details zur Diskussion im Kabinett wollte der Sprecher nicht verraten, bei diesem Tagesordnungspunkte habe es aber "große Einhelligkeit" gegeben.
Es wird erwartet, dass die Gesundheitsreform im parlamentarischen Verfahren nochmal erheblich unter Beschuss gerät. Sie sieht vor, dass die Ausgabensteigerungen auf die reale Einnahmenentwicklung begrenzt werden, außerdem sollen künftig nur noch solche Leistungen bezahlt werden, die einen nachweislichen medizinischen Nutzen haben.
Gegen das Reformpaket hatte es in den letzten Wochen aus fast allen Richtungen heftige Kritik gehagelt, insbesondere allerdings aus Sozialverbänden, von Krankenhäusern und Ärzten. Die Pharmaindustrie kam dagegen nach Ansicht vieler Kommentatoren noch glimpflich davon.
Die gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland stehen ohne die Reform vor einem Defizit von 15 Milliarden Euro im kommenden Jahr und von bis zu 40 Milliarden Euro bis 2030. Das Reformpaket soll noch vor der Sommerpause im Bundestag beschlossen werden.
Lifestyle
Kabinettsbeschluss zu Gesundheitsreform war "einstimmig"
- dts - 29. April 2026, 14:31 Uhr
.
Weitere Meldungen
Im britischen Parlament ist am Mittwoch eine jahrhundertealte Tradition zu Ende gegangen: Zum letzten Mal nahmen Vertreter des Erbadels im House of Lords Platz. Die
MehrEmden (dts Nachrichtenagentur) - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will die maritime Wirtschaft in Deutschland stärken. "Deutschland hat alle Voraussetzungen, um eine führende
MehrNach seinem Abgang von der Showbühne im vergangenen Jahr hat der an Krebs erkrankte Moderator Thomas Gottschalk seine für Mai geplante Rückkehr vorerst verschoben. "Ich werde
MehrTop Meldungen
München (dts Nachrichtenagentur) - Edeka-Chef Markus Mosa will im Fall einer Tegut-Übernahme alle Mitarbeiter halten. Der Anspruch sei es, "alle Märkte einschließlich
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - BASF-Chef Markus Kamieth hat vor den ökonomischen Folgen des Irankriegs gewarnt. Ein dämpfender Effekt auf die Weltwirtschaft sei
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Fritz Güntzler (CDU), wirbt in der Debatte um eine Reform der Einkommensteuer
Mehr














