In einem Prozess wegen bandenmäßigen Millionenbetrugs rund um den Verkauf vermeintlich wertvoller Büchersammlungen ist ein Mann in Hannover zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht in der niedersächsischen Landeshauptstadt verhängte darüber hinaus eine zweijährige Bewährungsstrafe gegen eine Mitangeklagte wegen des gleichen Vorwurfs, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte. Bei den Beschuldigten zog das Gericht Taterträge von rund 554.300 Euro beziehungsweise etwa 679.300 Euro ein.
Laut Anklageschrift hatten sich die zwei Beschuldigten zwischen 2022 und 2025 an einer Betrugsserie rund um den Verkauf vermeintlich hochwertiger Büchersammlungen beteiligt. Demnach traten sie gegenüber Verkaufsinteressenten als Vermittler auf und verlangten von den Geschädigten dabei unter anderem Provisions- und Kautionszahlungen.
Verurteilt wurden beide wegen gewerbsmäßigen Bandenbetruges in 13 Fällen sowie jeweils einigen Fällen des Betrugs. Zudem wurden sie verurteilt, den Geschädigten Schadenersatz von etwa 360.100 Euro beziehungsweise 520.800 Euro zu zahlen. Das Urteil fiel am Dienstag.
Brennpunkte
Bandenbetrug mit Büchersammlungen: Mehr als fünf Jahre Haft in Hannover
- AFP - 16. April 2026, 15:41 Uhr
In einem Prozess wegen Betrugs mit angeblich wertvollen Büchersammlungen in Millionenhöhe ist ein Mann vom Landgericht Hannover zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Eine Mitangeklagte erhielt eine zweijährige Bewährungsstrafe.
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