Brennpunkte

Leiche von Vermisster in Niedersachsen: Keine Hinweise auf Verbrechen

  • AFP - 13. April 2026, 14:33 Uhr

Nach dem Fund der Leiche der vermissten Michelle H. aus Niedersachsen gehen die Ermittler nach einer Obduktion nicht von einem Verbrechen aus. Die Untersuchung habe keine Hinweise auf sogenanntes Fremdverschulden erbracht, teilten sie am Montag mit.

Nach dem Fund der Leiche einer vermissten Frau aus Niedersachsen gehen die Ermittler nach einer Obduktion nicht von einem Verbrechen aus. Die Untersuchung habe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden erbracht, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Celle mit. Ein Wassersportler hatte den Leichnam am Samstag im Fluss Aller entdeckt.

Die 25-Jährige galt seit etwa einem Monat als vermisst. Die Ergebnisse der Obduktion entlasten nach Ermittlerangaben einen 46-Jährigen, mit dem die Frau in der Nacht ihres Verschwindens zusammen gewesen sein soll. Ein etwaiger Verdacht gegen ihn habe sich "nicht erhärtet". Der Mann hatte die Frau demnach vermisst gemeldet.

Nach früheren Angaben der Polizei benötigte die Vermisste dringend ärztliche Hilfe und befand sich möglicherweise in einer psychischen Ausnahmesituation. Der Leichnam wies den Ermittlern zufolge am Hals zwei nicht lebensbedrohliche Stichverletzungen auf, die aufgrund des Einstichkanals "mit einer Selbstverletzung plausibel in Einklang zu bringen" seien, wie es am Montag hieß. Die genaue Todesursache lasse sich nicht abschließend klären. 

Endgültige Sicherheit über die Identität soll ein DNA-Abgleich bringen. Die Ermittler waren aber aufgrund verschiedener körperlicher Merkmale, wie beispielsweise Haare, Statur, Gewicht und Größe und anderer individueller Faktoren überzeugt, dass es sich bei der Toten um die Vermisste handelt. Auch deren Mobiltelefon sei gefunden worden und werde nun ausgewertet.

Weitere Meldungen

Merz reist am Freitag zu Gesprächen über mögliche Hormus-Mission nach Paris

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist am Freitag zu Beratungen über einen möglichen internationalen Einsatz zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus nach

Mehr
Telefonbetrüger erbeuten in Baden-Württemberg mindestens hunderttausend Euro

Telefonbetrüger haben von einem 62-Jährigen aus Baden-Württemberg mindestens hunderttausend Euro erbeutet. Der Mann fiel auf die Masche der falschen Bankmitarbeiter und der

Mehr
Verwirrte Seniorin fährt mit Auto über Schulgelände und Treppe hinab

Eine offenbar verwirrte Seniorin ist am Dienstag im baden-württembergischen Sigmaringen mit ihrem Auto über ein Schulgelände und anschließend eine 30-stufige Treppe

Mehr

Top Meldungen

Regierung schließt längere Frist für Entlastungsprämie nicht aus

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesregierung schließt es nicht aus, dass Arbeitgeber mehr Zeit bekommen werden, die geplante steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie

Mehr
Vorerst keine Schlichtung bei der Lufthansa

Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Im Tarifstreit zwischen der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und der Lufthansa wird es wohl vorerst keine Schlichtung

Mehr
VW warnt vor schrumpfendem Automarkt in China

Wolfsburg (dts Nachrichtenagentur) - Der Volkswagen-Konzern richtet sich auf weiteren Gegenwind in China ein. Ralf Brandstätter, Vorstand des Konzerns für das Chinageschäft,

Mehr