In der Türkei sind 110 Minenarbeiter 200 Kilometer in die Hauptstadt Ankara gewandert, um dort einen Hungerstreik wegen unbezahlter Gehälter vor dem Energieministerium zu veranstalten. Am Dienstagmorgen wurden die Bergleute jedoch von der Polizei festgenommen, wie die Gewerkschaft Bagimsiz Maden-Is mitteilte. "Wir haben darauf gewartet, mit jemandem vor dem Energieministerium sprechen zu können, doch die einzige Reaktion, die wir erhielten, war die Festnahme von 110 unserer Kollegen", erklärte sie im Kurznachrichtendienst X.
Neun Tage hatten die Männer aus der Provinz Ekisehir für ihren Marsch nach Ankara gebraucht. Oberkörperfrei nahmen sie auf dem Platz vor dem Ministerium Platz. Mehrere von ihnen hatten sich Slogans wie "Wir haben Hunger" auf die Haut geschrieben. Die Braunkohlebergleute fordern von ihrem Arbeitgeber, Doruk Mining, die Zahlung ausstehender Löhne und Abfindungen.
Wirtschaft
Gewerkschaft: 110 hungerstreikende Minenarbeiter in Ankara verhaftet
- AFP - 21. April 2026, 10:35 Uhr
In der Türkei sind 110 Minenarbeiter 200 Kilometer in die Hauptstadt Ankara gewandert, um dort einen Hungerstreik wegen unbezahlter Gehälter vor dem Energieministerium zu veranstalten. Dort wurden sie jedoch nach Gewerkschaftsangaben verhaftet
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