Nach einem Polonium-Verdacht im baden-württembergischen Vaihingen an der Enz hat das Landesumweltministerium endgültig Entwarnung gegeben. Die Dose mit entsprechender Beschriftung, die am Ostersonntag im Garten eines Wohnhauses gefunden worden war, habe zu keinem Zeitpunkt radioaktives Polonium-210 enthalten, teilte das Ministerium am Donnerstag in Stuttgart mit. Auch Hinweise auf andere gesundheitsschädliche Stoffe gebe es nicht.
Bereits vor einer Woche hatte das Ministerium mitgeteilt, dass keine Alphastrahlung von dem Behälter ausging. Demnach konnte sich zum Zeitpunkt der Untersuchung kein Polonium darin befinden. Nun ist klar, dass dies auch vorher nicht der Fall war. Dies wurde durch eine Elementaranalyse auf Blei nachgewiesen. Polonium zerfällt nach einer Halbwertszeit von rund 138 Tagen zu Blei-206.
Beim Zerfall von Polonium-210 entsteht Alphastrahlung. Wenn diese über Atemluft oder Nahrung in den menschlichen Körper gelangt, besteht massive Gesundheitsgefahr. Ein russischer Geheimdienst soll Polonium 2006 nach britischen Angaben auch zur Vergiftung eines früheren Spions in London eingesetzt haben. Der Fund der Dose in Baden-Württemberg löste einen Großeinsatz von Feuerwehr und Strahlenschutzspezialisten aus.
Brennpunkte
Endgültige Entwarnung nach Polonium-Verdacht in Baden-Württemberg
- AFP - 16. April 2026, 14:19 Uhr
Nach einem Polonium-Verdacht im baden-württembergischen Vaihingen an der Enz hat das Landesumweltministerium endgültig Entwarnung gegeben. Die Dose mit entsprechender Beschriftung habe zu keinem Zeitpunkt radioaktives Polonium-210 enthalten, hieß es.
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