Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesregierung hat sich auf die Details zur Einführung des Industriestrompreises geeinigt. Wie das "Handelsblatt" (Freitagsausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, haben Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Umweltminister Carsten Schneider (SPD) die entsprechende Förderrichtlinie abgestimmt. Die Einigung soll demnach noch im Laufe dieses Donnerstags bekannt gegeben werden.
Mit dem Industriestrompreis sollen Branchen wie die Chemie-, Metall- und Zementindustrie von hohen Stromkosten entlastet werden. Die Regierung will mit der Subvention erreichen, dass die Unternehmen einen Teil ihres Strombedarfs für fünf Cent je Kilowattstunde decken können. Der Industriestrompreis soll rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 gelten.
Reiche und Schneider hatten länger als ursprünglich geplant über die Förderrichtlinie diskutiert. Vor allem ging es dabei um die Frage, für welche Projekte die subventionierten Unternehmen die erhaltene Staatshilfe reinvestieren müssen. Die Richtlinie muss nun noch final von der EU-Kommission genehmigt werden. Reiche hatte kürzlich angekündigt, sie rechne mit allen Freigaben bis zum Ende des zweiten Quartals 2026.
Wirtschaft
Bundesregierung einigt sich bei Industriestrompreis
- dts - 16. April 2026, 11:34 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Vergangenes Jahr sind Beschäftigte deutscher Unternehmen 116,1 Millionen Mal geschäftlich verreist und damit gut acht Prozent häufiger als im
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Finanzministerium von Lars Klingbeil (SPD) blockiert offenbar mehrere Energiegesetze von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in der
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Frontfrau von Fridays for Future in Deutschland, Luisa Neubauer, freut sich nach eigener Aussage nicht über die hohen Spritpreise.
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Verdi hat kurz vor Beginn der Tarifverhandlungen im Handel eine Lohnerhöhung von sieben Prozent mit einer Laufzeit von zwölf Monaten gefordert.
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Viele Mehrwertsteuer-Ausnahmen sind ökonomisch schädlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Bundesfinanzministerium in Auftrag gegebene Studie
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Von den schuldenfinanzierten Mitteln des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaschutz kommen nur rund zwölf Prozent bei den Kommunen an.
Mehr














