New York (dts Nachrichtenagentur) - Die US-Börsen haben am Mittwoch kräftig zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 47.910 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,9 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.783 Punkten 2,5 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 24.903 Punkten 2,9 Prozent im Plus.
Die Börsen zeigten sich am Mittwoch erleichtert über die zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Die Straße von Hormus ist derzeit jedoch blockiert. "Die Bedingungen für den Waffenstillstand zwischen dem Iran und den USA sind klar und eindeutig: Die USA müssen sich entscheiden - entweder Waffenstillstand oder Fortsetzung des Krieges über Israel. Beides geht nicht", schrieb der Außenminister des Irans, Abbas Araghtschi, auf der Plattform X mit Verweis auf den Tweet von Shehbaz Sharif, in dem der pakistanische Premierminister die Waffenruhe verkündet hatte.
Araghtschi pochte auf ein Ende der israelischen Angriffe auf den Libanon. "Die Welt sieht die Massaker im Libanon. Nun sind die USA am Zug, und die Welt beobachtet, ob sie ihren Verpflichtungen nachkommen werden", schrieb er. Die USA forderten den Iran erneut auf, die Straße von Hormus zu öffnen. US-Präsident Donald Trump sowie Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bestreiten, dass der Libanon Teil der Waffenruhe ist.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend stärker: Ein Euro kostete 1,1662 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8575 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.726 US-Dollar gezahlt (+0,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 130,29 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 95,97 US-Dollar, das waren 1.330 Cent oder 12,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Finanzen
US-Börsen legen kräftig zu - Waffenruhe im Iran brüchig
- dts - 8. April 2026, 22:26 Uhr
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