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"Historischer Wintersturm" zieht mit Schnee und Eisregen über die USA hinweg

  • AFP - 25. Januar 2026, 13:39 Uhr
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Mann deckt sich in Maine mit Streusalz ein
Bild: AFP

Ein heftiger Wintersturm ist über den Südwesten und das Zentrum der USA hinweggefegt und hat - von New Mexico bis North Carolina - für Schnee und Eisregen gesorgt.

Ein heftiger Wintersturm ist über den Südwesten und das Zentrum der USA hinweggefegt und hat - von New Mexico bis North Carolina - für Schnee und Eisregen gesorgt. Am Samstag (Ortszeit) erreichte der Sturm die dicht besiedelten Mittelatlantik-Bundesstaaten und bewegte sich dann in Richtung Nordosten weiter, während sich kalte Luftmassen über dem ganzen Land ausbreiteten. 

Im gesamten Zentrum der USA - darunter in den Bundesstaaten Kansas, Oklahoma und Missouri - fiel Schnee. Dem Nationalen Wetterdienst (NWS) zufolge lag dieser am Samstagabend stellenweise bereits 20 Zentimeter hoch. 

"Die Auswirkungen von Schnee und Schneeregen werden bis weit in die nächste Woche hinein anhalten, wobei es immer wieder zu Vereisungen kommen wird", welche die Straßen und Gehwege gefährlich machten, warnte der Wetterdienst. 

US-Präsident Donald Trump erklärte in seinem Onlinedienst Truth Social: "Wir werden die Lage weiterhin beobachten und mit allen Bundesstaaten, die von dem Sturm betroffen sind, in Kontakt bleiben. Bleiben Sie sicher und bleiben Sie warm".   

US-Heimatschutzministerin Kristi Noem rief die Bevölkerung auf, nach Möglichkeit zuhause zu bleiben, sich um Familienangehörige zu kümmern, nach den Nachbarn zu sehen und weiterhin mit den örtlichen Behörden zusammenzuarbeiten. US-Verkehrsminister Sean Duffy teilte mit, dass bis zu 240 Millionen US-Bürger von dem Sturm betroffen sein könnten. Mindestens 20 Bundesstaaten und die US-Hauptstadt Washington haben den Notstand ausgerufen.

"Nehmt diesen Sturm ernst, Leute", forderte der Nationale Wetterdienst im Onlinedienst X und prognostizierte einen "erstaunlich langen Streifen" Schneefall von Colorado bis Maine. 

Laut der Website FlightAware wurden allein am Samstag 4000 Flüge gestrichen. Nach Angaben der Website "poweroutage.us" waren 160.000 Haushalte am Samstagabend ohne Strom, 50.000 davon im US-Bundesstaat Texas und im benachbarten Louisiana. In vielen Städten wurden Wärmestuben für Wohnungslose geöffnet.

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