Nach einem tödlichen Streit vor einem U-Bahnhof in Hamburg sind zwei Männer zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Das Landgericht Hamburg verhängte gegen einen Angeklagten zwölf Jahre Haft, gegen seinen Bruder acht Jahre, wie ein Gerichtssprecher am Montag mitteilte. Das Gericht sprach beide unter anderem wegen Totschlags schuldig. Bei dem Streit im August 2024 im Stadtteil Billstedt war ein 29-Jähriger erstochen worden.
Hintergrund war nach den Urteilsfeststellungen ein Streit zwischen rivalisierenden Gruppen aus dem Hamburger Drogenmilieu um Gebietsansprüche und offene Geldforderungen. Demnach kam es am 19. August 2024 zunächst zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung am Billstedt-Center. Am Abend eskalierte der Konflikt dann erneut am U-Bahnhof Billstedt.
Dabei soll einer der Angeklagten den 29-Jährigen mehrfach mit einem Messer verletzt haben. Der Mann starb später an den Folgen. Der zweite Angeklagte habe zwar nicht selbst zugestochen, müsse sich die Tat aber zurechnen lassen, hieß es weiter. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
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Tödlicher Streit vor U-Bahnhof: Lange Haftstrafen in Hamburg
- AFP - 27. April 2026, 16:25 Uhr
Nach einem tödlichen Streit vor einem U-Bahnhof in Hamburg sind zwei Männer zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Das Landgericht Hamburg verhängte gegen einen Angeklagten zwölf Jahre Haft, gegen seinen Bruder acht Jahre.
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