Politik

Staatsakt für verstorbene Bundestagspräsidentin Süssmuth am 24. Februar

  • AFP - 4. Februar 2026, 11:51 Uhr
Bild vergrößern: Staatsakt für verstorbene Bundestagspräsidentin Süssmuth am 24. Februar
Rita Süssmuth
Bild: AFP

Der Staatsakt für die verstorbene Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth findet am 24. Februar statt. Neben Bundestagspräsidentin Klöckner werden bei dem Staatsakt Bundeskanzler Merz und der Journalist Heribert Prantl im Parlament sprechen.

Der Staatsakt für die verstorbene Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth findet am 24. Februar statt. Die Trauerzeremonie beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Sankt-Hedwigs-Kathedrale in Berlin, wie der Bundestag am Mittwoch mitteilte. Im Anschluss folgt der eigentliche Staatsakt im Plenarsaal des Bundestags.

Neben Bundestagspräsidentin Julia Klöckner werden bei dem Staatsakt Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) und - auf Wunsch Süssmuths - der Autor und Journalist Heribert Prantl im Parlament sprechen. Der Staatsakt werde im Beisein der Familie, aller Verfassungsorgane sowie von Weggefährtinnen und Weggefährten und weiteren geladenen Gästen stattfinden.

Die CDU-Politikerin Süssmuth war am Sonntag im Alter von 88 Jahren gestorben. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte am Montag einen Staatsakt für sie angeordnet.

Mit ihm werde die "herausragende politische und gesellschaftliche Lebensleistung" Süssmuths gewürdigt, erklärte Klöckner. Die frühere Familien- und Gesundheitsministerin sowie Bundestagspräsidentin sei "eine der prägendsten Politikerinnen und Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte" gewesen. 

"Sie hat Debatten geöffnet und Verantwortung auch zu unbequemen Themen eingefordert, lange bevor sie mehrheitsfähig wurden", erklärte Klöckner weiter. "Mit ihrem politischen Wirken steht sie dafür, dass Führung nicht Lautstärke braucht, sondern Konsequenz. In ihrer Zeit als Bundestagspräsidentin hat sie mit dieser Art den Bundestag als selbstbewusstes Verfassungsorgan gestärkt."

Weitere Meldungen

Auslaufender New Start-Vertrag: Papst Leo XIV. warnt vor "neuem Wettrüsten"

Papst Leo XIV. hat angesichts des Auslaufens des Atom-Abrüstungsvertrags "New Start" zwischen den USA und Russland vor einem "neuen Wettrüsten" gewarnt. "Ich fordere Sie

Mehr
BND-Analyse: Russlands Militärausgaben 2025 bei über 240 Milliarden Euro

Die Militärausgaben Russlands sind nach einer Analyse des Bundesnachrichtendienstes (BND) deutlich höher als offiziell angegeben. Würden "versteckte" Ausgaben einbezogen, habe

Mehr
Immer mehr staatliche Cyberangriffe: Verfassungsschutz mahnt zur Wachsamkeit

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat zu erhöhter Wachsamkeit wegen einer zunehmenden Zahl von Cyberangriffen ausländischer Staaten aufgerufen. Sie dienten insbesondere

Mehr

Top Meldungen

"Strategische Partnerschaft" gesucht: Merz zu Besuch in Golfstaaten aufgebrochen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will mit den Golfstaaten Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten neue "strategische Partnerschaften" schließen. Merz brach

Mehr
Preise für Benzin und Diesel deutlich gestiegen

München (dts Nachrichtenagentur) - Die Preise für Benzin und Diesel in Deutschland sind in der vergangenen Woche deutlich gestiegen. Laut einer aktuellen Auswertung des ADAC

Mehr
Maschinenbau sieht leichte Erholung - Auftragseingang 2025 auf Vorjahresniveau

Die Auftragsbücher der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer geben nach Angaben des Branchenverbandes VDMA derzeit Grund für "ein wenig Optimismus". Das Jahr 2025 sei mit Blick

Mehr