Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein (CDU) hat sich in der Debatte um einen möglichen Boykott der Fußball-WM in den Vereinigten Staaten eindeutig positioniert. "Wir haben uns innerhalb der Bundesregierung verständigt, und wenn es um einen Boykott geht, sagen wir: Das unterstützen wir nicht", sagte Schenderlein der "Süddeutschen Zeitung"Â
"Der Sport darf dafür nicht instrumentalisiert werden", betonte die Staatsministerin. Darüber hinaus finde die kommende WM ja nicht nur in den USA statt, sondern auch in Kanada und Mexiko.
Im Zusammenhang mit den US-Drohungen gegenüber Grönland hatten mehrere Politiker einen Boykott der WM ins Spiel gebracht. Schenderlein und damit die Bundesregierung wollten dazu bislang keine Stellung beziehen. Noch Ende Januar erklärte die Staatsministerin auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP: "Entscheidungen über Teilnahme oder Boykott von Sportgroßveranstaltungen liegen ausschließlich bei den zuständigen Sportverbänden, nicht bei der Politik."
Die WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in den USA, Kanada und Mexiko statt. Deutschland hat sich qualifiziert.
Politik
Bundesregierung zu Boykott von Fußball-WM in USA: "Unterstützen wir nicht"
- AFP - 4. Februar 2026, 10:38 Uhr
Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein (CDU) hat sich in der Debatte um einen möglichen Boykott der Fußball-WM in den Vereinigten Staaten eindeutig positioniert. 'Das unterstützen wir nicht', betonte sie.
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