Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesregierung will den Streik im öffentlichen Personennahverkehr, der am Montag bundesweit für starke Einschränkungen der Mobilität sorgt, nicht kommentieren.
Tarifverhandlungen und damit auch das Mittel von Streiks würden von den Sozialpartnern geführt und seien verfassungsrechtlich vor dem Eingriff des Staates geschützt, sagte eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums am Montag in Berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur. "Es gibt die Tarifautonomie. Wir greifen da nicht ein, insofern kommentieren wir das auch nicht."
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte sich in der Vergangenheit mehrfach dafür ausgesprochen, dass in Deutschland insgesamt mehr gearbeitet werden soll. Die Gewerkschaft Verdi fordert dagegen in den aktuellen Tarifverhandlungen eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit und der Schichtzeiten.
Einen Zusammenhang sieht der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer allerdings nicht: "In der Diskussion, die wir führen, geht es ja darum, dass wir insgesamt dazu kommen wollen, das Arbeitsvolumen in Deutschland zu erhöhen." Das gelte insgesamt, sei aber völlig unabhängig davon zu sehen, dass man selbstverständlich Respekt davor habe, was Arbeitnehmer tagtäglich leisteten.
Wirtschaft
Bundesregierung will ÖPNV-Streik nicht kommentieren
- dts - 2. Februar 2026, 12:13 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorstoß von CSU-Chef Markus Söder nach einer Stunde Mehrarbeit in der Woche stößt bei Ökonomen auf Kritik. Der Präsident des Deutschen
MehrWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Der Bierabsatz der deutschen Brauereien und Bierlager ist im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 6,0 Prozent oder 497,1 Millionen Liter auf
MehrWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Der Einzelhandel in Deutschland hat im Jahr 2025 real 2,7 Prozent und nominal 3,8 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2024. Das
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die CDU will den Vorstoß von Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Daniel Günther zur Einführung einer Zuckersteuer in Deutschland nicht
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Volkswagens neues Autowerk im US-Bundesstaat South Carolina wird deutlich teurer als gedacht. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf die neue
MehrMünchen (dts Nachrichtenagentur) - Die Stimmung in der deutschen Chemieindustrie hat sich im Januar leicht verbessert. Der entsprechende Index des Ifo-Instituts stieg auf -23,5
Mehr













