Der russische Außenminister Sergej Lawrow ist am Dienstag zu Gesprächen in Peking eingetroffen, um unter anderem vor dem Hintergrund des Krieges in der Golfregion die Zusammenarbeit mit China zu intensivieren. Bei seiner Ankunft in der chinesischen Hauptstadt wurde zu seinem Empfang der rote Teppich ausgerollt, wie auf Bildern des russischen Außenministeriums zu sehen war.
In China wurden am Dienstag noch weitere Vertreter von Ländern begrüßt, die vom Iran-Krieg und seinen wirtschaftlichen Auswirkungen betroffen sind, darunter der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Vietnams, To Lam, und der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Sayed Al Nahyan.Â
Lawrow und der chinesische Außenminister Wang Yi wollten in Gesprächen "Meinungen austauschen und Positionen koordinieren über die Entwicklung bilateraler Beziehungen, die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen und internationale und regionale Angelegenheiten von gemeinsamem Interesse", wie das Außenministerium in Peking im Vorfeld mitteilte.
Dem russischen Außenministerium zufolge wollten beide über den Krieg in der Ukraine und die Situation im Nahen Osten beraten.
Peking und Moskau sind enge wirtschaftliche und politische Partner. Seit der russischen Invasion der Ukraine 2022 sind die Beziehungen noch enger geworden.
Wang hatte am 5. April mit Lawrow telefoniert, beide Außenminister vereinbarten eine Zusammenarbeit, um die Spannungen im Nahen Osten zu deeskalieren.Â
Chinas Ministerpräsident Li Qiang sagte unterdessen dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, dass Peking bereit sei, "weiter eine konstruktive Rolle zu spielen und zur Wiederherstellung von Frieden und Ruhe in der Golf-Region beizutragen".
Politik
Russischer Außenminister zu Gesprächen über Iran-Krieg in China
- AFP - 14. April 2026, 07:20 Uhr
Der russische Außenminister Sergej Lawrow ist am Dienstag zu Gesprächen in Peking eingetroffen, um vor dem Hintergrund des Krieges in der Golfregion die Zusammenarbeit mit China zu intensivieren.
Weitere Meldungen
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat die Zahlung der geplanten Entlastungsprämie von 1000 Euro an Beamte in Bund und Ländern kategorisch ausgeschlossen. "Das muss absolut
MehrDer Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, will für zwei weitere Jahre an der Spitze der Nachwuchsorganisation von CDU und CSU stehen - obwohl er im Herbst die
MehrEinschnitte bei der Rente treffen nicht nur ältere Menschen, sondern auch und gerade jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das ist das Ergebnis einer am Donnerstag in
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Junge Union (JU) drängt darauf, die Gesundheitskosten von Bürgergeld-Beziehern künftig vollständig aus Steuermitteln zu finanzieren und
MehrBrüssel (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesregierung darf die deutsche Industrie mit einem vergünstigten Strompreis unterstützen. Die EU-Kommission genehmigte am Donnerstag
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesregierung hat sich auf die Details zur Einführung des Industriestrompreises geeinigt. Wie das "Handelsblatt" (Freitagsausgabe) unter
Mehr














