Essen (dts Nachrichtenagentur) - Der Energiekonzern Eon rechnet mit anhaltenden Auswirkungen auf die Strom- und Gaspreise durch den Iran-Krieg.
"So schnell wird das generelle Preisniveau, das wir vor dem Iran-Konflikt hatten, nicht zurückkehren", sagte Filip Thon, der Chef von Eon Energie Deutschland, der verantwortlich ist für das heimische Vertriebsgeschäft des Essener Konzerns, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Montagsausgabe). Er gehe davon aus, dass die Preise für Strom und Gas an den Handelsplätzen "noch einige Zeit" höher sein werden als vor der Krise.
Eon-Manager Thon verweist auf teils massiv gestiegene Preise beim Energieeinkauf. "Im Einkauf an den Energiebörsen haben sich die Preise für das laufende Jahr zwischenzeitlich beim Gas um 75 Prozent und beim Strom um 35 Prozent erhöht", so Thon. "Für das nächste Jahr haben wir schon Preisanstiege im Energiegroßhandel um 60 Prozent beim Gas und 20 Prozent beim Strom gesehen." Die kurzfristigen Preisschwankungen ließen sich zwar "nicht eins zu eins auf die Tarife für Endkunden übertragen", erklärt der Manager. "Aber der allgemeine Trend ist klar."
Wirtschaft
Eon: Iran-Krieg wirkt sich langfristig auf Strom und Gaspreise aus
- dts - 13. April 2026, 05:00 Uhr
.
Weitere Meldungen
Halle (Saale) (dts Nachrichtenagentur) - Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland ist im April noch einmal höher gewesen als beim erst im
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Philipp Amthor (CDU) zeigt sich nach einem Jahr als Parlamentarischer Staatssekretär zufrieden. Es sei gut, dass es ein neues Bundesministerium
MehrMütter von kleinen Kindern sind deutlich seltener erwerbstätig als Väter. Im vergangenen Jahr gingen 39,7 Prozent der Frauen mit mindestens einem Kind unter drei Jahren einer
MehrTop Meldungen
Das Sonderkündigungsrecht für Kabelfernsehverträge beschäftigt im kommenden Monat das Bundesverfassungsgericht. Karlsruhe kündigte am Dienstag einen Verhandlungstermin für
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Trotz der steigenden Preise für Kerosin wollen die großen deutschen Reiseveranstalter die Kunden nicht nachträglich für gebuchte Reisen zur
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) schließt eine Verlängerung des Tankrabatts nicht grundsätzlich aus. Das berichtet das
Mehr














