Knapp drei Jahre nach einem Bootsunglück mit dutzenden toten Migranten beginnt am Freitag im süditalienischen Crotone der Strafprozess gegen vier Mitglieder der auch für den Grenzschutz zuständigen italienischen Finanzpolizei und zwei Angehörige der Küstenwache. Den Angeklagten wird unter anderem fahrlässige Tötung vorgeworfen, weil sie nach Ansicht der Staatsanwaltschaft nicht rechtzeitig auf die Notlage des Bootes reagiert haben.
Bei dem Untergang des Schiffes mit rund 175 Migranten an Bord im Februar 2023 vor der Küste nahe Cutro in der süditalienischen Region Kalabrien waren 94 Menschen ertrunken, darunter viele Kinder. Weitere gelten als vermisst. Es handelte es sich um eines der schwersten Unglücke dieser Art vor der italienischen Küste.
Politik
Prozess gegen italienische Staatsdiener wegen Schiffbruchs mit dutzenden toten Migranten
- AFP - 30. Januar 2026, 04:04 Uhr
Knapp drei Jahre nach einem Bootsunglück mit dutzenden toten Migranten vor Süditalien beginnt der Prozess gegen insgesamt sechs Mitglieder der Finanzpolizei und der Küstenwache. Sie sollen nicht rechtzeitig auf die Notlage des Bootes reagiert haben.
Weitere Meldungen
Angesichts der finanziellen Schieflage der gesetzlichen Krankenkassen haben Unions- und SPD-Politiker eine Erhöhung der Tabaksteuer ins Spiel gebracht. Es müsse "bei Tabak als
MehrDer Bundestag hat grünes Licht für den Export von abgeschiedenem CO2 zur Einlagerung gegeben. Die Abgeordneten stimmten am Donnerstagabend für einen entsprechenden
MehrDie EU-Staaten haben sich darauf geeinigt, die Iranischen Revolutionsgarden auf die Terrorliste der Europäischen Union zu setzen. Die EU-Außenminister hätten bei ihrem Treffen
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der forschungspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Florian Müller (CDU), hat vor zu hohen Erwartungen an die 500 Millionen Euro
MehrDer Technologie-Konzern Apple hat im letzten Quartal des Jahres 2025 so viel verdient wie nie zuvor. Das Unternehmen erzielte einen Gewinn von 42,1 Milliarden Dollar (umgerechnet
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesregierung fürchtet Versorgungsrisiken mit Öl und Raffinerieprodukten, sollten die aktuell ausgesetzten US-Sanktionen für die
Mehr














