Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die ehemalige Vorsitzende der Grünen Jugend, Jette Nietzard, hat erstmals Bilanz über ihre einjährige Amtszeit gezogen. "Für mich persönlich hat das ganze Jahr überhaupt nichts gebracht. Ich bin für viele Medien und die Partei verbrannt", sagte sie der "Zeit".
Trotz der heftigen Shitstorms, die sie auslöste, bereue sie kaum etwas. Vielmehr ärgere sie, dass sie manche ihrer Äußerungen wieder zurücknehmen musste: "Das fuckt mich krass ab, weil ich das nicht löschen wollte. Ich hätte all die Sachen stehenlassen sollen, weil das meine Überzeugungen sind."
Auch über ihren sogenannten Silvester-Post vom letzten Jahreswechsel denkt Nietzard so. Darin resümierte sie, dass Männer, die ihre Hand beim Böllern verlieren, zumindest keine Frauen mehr schlagen können. Diesen Tweet findet sie bis heute "einfach lustig und völlig in Ordnung, und ich habe überlegt, ob ich ihn am kommenden Silvesterabend wieder tweete".
Im Nachhinein stellt Nietzard die Löschung des Tweets und ihre Entschuldigung dafür infrage: "Es gab Menschen, die auf eine krasse Art auf mich eingeredet haben, da dachte ich halt: Fuck, am Ende führt das zu großen Konsequenzen, lösche ich ihn halt."
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Jette Nietzard: Silvester-Tweet war "völlig in Ordnung"
- dts - 27. November 2025, 12:05 Uhr
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