Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der neue Digitalminister Karsten Wildberger sieht große Herausforderungen bei der Digitalisierung - aber auch eine historische Chance.
"Die Aufgabe ist natürlich gewaltig, aber auch ein großes Privileg und eine große Ehre, das tun zu können", sagte Wildberger am Dienstag den Sendern RTL und ntv. "Alle Menschen, die ich im Ministerium getroffen habe, sind super motiviert, mitzuarbeiten."
Trotz eines deutlich höheren Gehalts in der freien Wirtschaft habe er nicht gezögert, den Wechsel in die Politik anzunehmen: "Ich glaube, wenn man den Anruf bekommt und die Frage gestellt bekommt - will man Verantwortung übernehmen für dieses Land in einer Zeit, die besonders herausfordernd ist - und dann für ein Thema wie Digitalisierung, dann ist das erst mal eine große Ehre - und auch für mich eine Erfüllung", so Wildberger. Gezögert habe er deshalb nicht: "Da gab es für mich nur eine Antwort, und die war: ja."
Wildberger will die Modernisierung des Staates beschleunigen und die digitale Verwaltung für Bürger alltagstauglicher machen. "Das Wichtigste bei der Staatsmodernisierung, wenn es um digitale Themen geht, ist: Wie kriegen wir, dass die Bürgerinnen und Bürger zunächst einmal besser befähigt werden, die Dinge zu erledigen im digitalen Bereich."
Ein zentraler Punkt sei dabei auch die Modernisierung der IT-Infrastruktur des Bundes. "Da wird konkret daran gearbeitet", so Wildberger. Auf die Frage nach fehlender Digitalisierung in den Ministerien, in denen oft noch Faxgeräte zum Einsatz kommen sollen, sagte er: "In meinem Ministerium habe ich noch kein Faxgerät gesehen." Besonders wichtig sei, dass digitale Vorreiter unter den Bundesländern sichtbarer gemacht und erfolgreiche Lösungen bundesweit nutzbar gemacht würden. Das sei ein großer Schwerpunkt, so Wildberger.
Technologie
Wildberger nennt Aufbau von Digitalministerium "gewaltige Aufgabe"
- dts - 27. Mai 2025, 17:05 Uhr
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