Die seit dem schweren Zugunglück mit 45 Toten in Spanien gesperrte Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid und Sevilla soll in "ungefähr zehn Tagen" wieder öffnen. Die entsprechende gerichtliche Genehmigung sei erfolgt, erklärte am Mittwoch der spanische Verkehrsminister Óscar Puente im Onlinedienst X. Ziel sei es, die Aufräum- und Vorbereitungsarbeiten innerhalb von "ungefähr zehn Tagen" abzuschließen, "um den Verkehr auf der gesamte Strecke Madrid-Sevilla wieder aufzunehmen".  Â
Am 18. Januar war auf der Strecke ein Hochgeschwindigkeitszug des privaten Bahnunternehmens Iryo im andalusischen Adamuz entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug der spanischen Staatsbahn Renfe zusammengestoßen, der ebenfalls entgleiste. 45 Menschen kamen dabei ums Leben. Erste Ermittlungen deuten auf einen Schienenbruch als Unglücksursache hin.
Der Iryo-Zug war auf dem Weg von der Mittelmeer-Stadt Málaga in die Hauptstadt Madrid, der entgegenkommende Renfe-Zug auf dem Weg von Madrid nach Huelva.
Mit einer Länge von 4000 Kilometern ist das spanische Hochgeschwindigkeitsbahnnetz nach dem chinesischen das zweitgrößte der Welt. Die Verbindung Madrid-Sevilla war - als erste Hochgeschwindigkeitsverbindung des Landes - 1992 anlässlich der in Sevilla stattfindenden Weltausstellung eingeweiht worden.Â
Brennpunkte
Nach tödlichem Zugunglück: Strecke Madrid-Sevilla soll in zehn Tagen wieder öffnen
- AFP - 28. Januar 2026, 14:30 Uhr
Die seit dem schweren Zugunglück mit 45 Toten in Spanien gesperrte Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke zwischen Madrid und Sevilla soll in 'ungefähr zehn Tagen' wiedereröffnen.
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