Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Eine Mehrheit der Deutschen spricht sich für höhere Erbschaftssteuern auf große Vermögen aus.
Wie eine Forsa-Umfrage für den "Stern" ergab, fänden das 57 Prozent der Deutschen richtig. 38 Prozent lehnen höhere Belastungen für reiche Erben ab. Fünf Prozent äußern sich nicht.
Nachdem Unionsfraktionschef Jens Spahn jüngst die Vermögensungleichheit zum Thema gemacht hatte, CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche aber Steuererhöhungen für Erben abgelehnt hat, sind die Ansichten der Unionswähler besonders interessant: Auch 57 Prozent der Anhänger von CDU und CSU befürworten höhere Steuern auf große Erbschaften.
Noch ausgeprägter ist die Zustimmung bei den Parteien links der Mitte, die schon länger höhere Erbschaftssteuern fordern: 82 Prozent der Wähler der Grünen, 83 Prozent der Anhänger der SPD und 84 Prozent der Unterstützer der Linke sind für höhere Abgaben auf große Erbschaften.
Nur die Klientel einer Partei sieht das mehrheitlich anders: Die Wähler der AfD sind zu 69 Prozent gegen höhere Erbschaftssteuern für Reiche und nur zu 25 Prozent dafür.
Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa für den "Stern" und RTL Deutschland am 18. und 19. September telefonisch erhoben. Datenbasis: 1.008 Befragte.
Finanzen
Umfrage: Auch Unionswähler für höhere Erbschaftssteuern
- dts - 23. September 2025, 00:01 Uhr
.
Weitere Meldungen
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesbank hat den digitalen Euro gegen Kritik verteidigt und eine baldige politische Entscheidung in Aussicht gestellt. "Politisch
MehrFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Die privaten Banken in Deutschland sagen für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent voraus, 0,4 Prozentpunkte weniger
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Steuereinnahmen in Deutschland sind im Februar 2026 gestiegen. Wie das Bundesfinanzministerium in seinem am Freitagmorgen veröffentlichten
MehrTop Meldungen
Heidelberg (dts Nachrichtenagentur) - Der Irankrieg und seine Folgen wirken sich auf Haushalte in Deutschland aus, die einen neuen Stromvertrag abschließen wollen. Tarife für
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts stark steigender Energiepreise spricht sich der frühere Wirtschaftsweise Peter Bofinger für staatliche Eingriffe aus. "Ich habe
MehrLudwigshafen (dts Nachrichtenagentur) - Wenige Tage vor der Eröffnung eines neuen Chemiewerks in China räumt BASF-Chef Markus Kamieth ein, dass sich diese Milliardeninvestition
Mehr














