Bürger schenken dem Bund sechsstelligen Betrag zum Schuldenabbau

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Insgesamt 629 Bürger haben im vergangenen Jahr Geld auf das Schuldentilgungskonto des Bundes überwiesen. Insgesamt kamen so 123.107,69 Euro zusammen, rund 49.000...

Amazon streicht weitere 16.000 Stellen

Der US-Onlinehandelsriese Amazon hat weitere Stellenstreichungen angekündigt. Weltweit sollen 16.000 Jobs wegfallen, wie die Konzernspitze am Mittwoch in einer Mitteilung an die Mitarbeiter...

Linke kritisiert Nutzung des Sondervermögens als planlos

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Angesichts der eingetrübten Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft hat die Linke die schwarz-rote Wirtschaftspolitik sowie die Verwendung der Mittel aus dem...

Susan Sarandon erhält spanischen Goya-Preis für ihr Lebenswerk

US-Schauspielerin Susan Sarandon soll in diesem Jahr den spanischen Goya-Filmpreis für ihr Lebenswerk erhalten. Die 79-Jährige werde für ihr filmisches Werk und ihr politisches Engagement...

Thüringens Ministerpräsident kündigt Klage gegen Doktorentzug an

Erfurt (dts Nachrichtenagentur) - Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) will gegen die Aberkennung seines Doktorgrades durch die Technische Universität Chemnitz vor Gericht ziehen.

Geldwäsche-Verdacht: Durchsuchungen bei der Deutschen Bank

Wegen eines Verdachts auf Geldwäsche haben Ermittler am Mittwoch Standorte der Deutschen Bank in Berlin und Frankfurt am Main durchsucht. Die Vorwürfe richteten sich "gegen unbekannte...

Macron nennt Grönland-Streit

Der jüngste Streit mit den USA über Grönland ist nach Einschätzung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron "ein strategischer Weckruf für ganz Europa" gewesen. Unter anderem eine bereits...

Bundestag: Holocaust-Überlebende Friedman warnt vor zunehmendem Antisemitismus

Die Holocaust-Überlebende Tova Friedman hat im Bundestag zum Kampf gegen einen zunehmenden Antisemitismus aufgerufen. "Lassen Sie es nicht zu, dass der Antisemitismus wieder wächst", rief Friedman...

Nach tödlichem Zugunglück: Strecke Madrid-Sevilla soll in zehn Tagen wieder öffnen

Die seit dem schweren Zugunglück mit 45 Toten in Spanien gesperrte Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid und Sevilla soll in "ungefähr zehn Tagen" wieder öffnen. Die entsprechende...

EVP-Chef Weber fordert EU-Präsidenten

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber, fordert ein neues Amt in der EU: einen Europäischen Präsidenten.

"Wir müssen...

Weitere Meldungen

Bundesliga: Stuttgart siegt spät - Freiburg verliert in Lille

Stuttgart/Lille (dts Nachrichtenagentur) - Der VfB Stuttgart hat sich am letzten Spieltag der Europa-League-Ligaphase mit einem 3:2-Sieg gegen den BSC Young Boys durchgesetzt,

Mehr

US-Börsen uneinheitlich - Microsoft-Aktie im Sturzflug

New York (dts Nachrichtenagentur) - Die US-Börsen haben sich am Donnerstag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.072 Punkten berechnet, ein Plus

Mehr

Bundestag stimmt für schärfere Strafen bei Terrorismus und Spionage

Der Bundestag hat grünes Licht für mehrere Gesetzentwürfe der Regierung zur Stärkung der internationalen Strafverfolgung und Terrorismusbekämpfung gegeben. Das Parlament

Mehr

US-First Lady feiert Premiere der von Amazon finanzierten Doku "Melania"

Premiere für einen Dokumentarfilm über die First Lady der USA: Melania Trump und zahlreiche Gäste feiern am Donnerstag in Washington den Start des Films "Melania", der die 20

Mehr

Trump: USA erlauben wieder Flüge über Venezuela

Die USA erlauben nach Angaben von Präsident Donald Trump wieder Passagier- und Frachtflüge über Venezuela. Dies gelte ab Donnerstagabend, sagte Trump bei einer Kabinettssitzung

Mehr

Wadephul begrüßt Terror-Einstufung für Irans Revolutionsgarden - BUSINESS-PANORAMA.de

Brennpunkte

Wadephul begrüßt Terror-Einstufung für Irans Revolutionsgarden

  • dts - 29. Januar 2026, 20:33 Uhr
Bild vergrößern: Wadephul begrüßt Terror-Einstufung für Irans Revolutionsgarden
Johann Wadephul (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat die Einstufung der iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation begrüßt. "Die Europäische Union stuft die iranischen Revolutionsgarden künftig endlich als das ein, was sie sind: nämlich als Terrororganisation", teilte er am Donnerstag mit. "Diese heute getroffene Entscheidung ist ein starkes politisches Signal - und ein überfälliges."

Wadephul sieht die Entscheidung als Signal. "Damit zeigen wir als EU: Wir sehen, was in Iran geschieht", sagte er. Man stelle sich auf die Seite der Iraner. "Wir stehen für Menschlichkeit ein - und gegen Unterdrückung. Als nächstes geht es jetzt um die zügige Umsetzung hin zur rechtskräftigen Listung."

Die iranischen Revolutionsgarden und ihre Hilfstruppen seien "die Häscher des iranischen Regimes", erklärte der Minister. "Sie sind es, die mit unermesslicher Brutalität gegen die eigene Bevölkerung vorgehen, die ihre eigenen Menschen regelrecht hingerichtet haben, weil sie es wagten, ihre Stimme auf der Straße zu erheben. Sie verantworten die destabilisierende Rolle, die Iran in der Region spielt. Sie stecken hinter Anschlagsversuchen hier bei uns in Deutschland und in Europa. Kurzum: Sie haben Blut an ihren Händen."

Diejenigen, die für die brutale Niederschlagung der Proteste verantwortlich seien, müssten zur Rechenschaft gezogen werden. "Deswegen haben wir heute außerdem eine ganze Reihe von Personen, die politische Verantwortung tragen und die Justiz zur ständigen Unterdrückung missbrauchen, mit individuellen Sanktionen belegt. Auch ihre Verbrechen dürfen nicht unbeantwortet bleiben", sagte Wadephul.

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Jürgen Hardt (CDU), hält die iranischen Revolutionsgarden für den "Kern des verbrecherischen Mullah-Regimes", wie die Fraktion mitteilte. "Zu lange hielt die Anbindung der Revolutionsgarden an den iranischen Staat Europa davon ab, sie als das zu sanktionieren, was sie sind: eine Terrororganisation", so Hardt. "Mit der Listung wird auch klar benannt, was der Iran unter dem Mullah-Regime ist: ein Terrorstaat."

Nun gehe es darum, die Protestbewegung im Iran weiter zu unterstützen und zum Erfolg zu führen. "Das iranische Volk muss sich selbst den Weg zur Demokratie ebnen, hat dabei aber alle Unterstützung verdient", sagte Hardt. "Diese Entscheidung ist ein Meilenstein und ein maßgeblicher Erfolg von Bundeskanzler Merz und Bundesaußenminister Wadephul."

Agnieszka Brugger, stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Fraktion, bezeichnete es als "lange überfällig", dass die EU sich endlich zu diesem Schritt durchringe. "Das zeigt auch, dass es sich lohnt, Entwicklungen nicht immer nur passiv mit Sorge zu betrachten, wie es eine dieser Tage viel gebrauchte Floskel des Auswärtigen Amtes in allen möglichen Krisen zum Ausdruck bringt. Sowohl Außenminister Wadephul als auch seine Vorgängerin Annalena Baerbock haben sich in Brüssel dafür einsetzt, indem sie in dieser Frage zurückhaltende europäische Partner überzeugt oder wie in der letzten Legislaturperiode wichtige rechtliche Grundlagen für diese Listung geliefert haben", so die Grünen-Politikerin.

Trotzdem sei damit noch lange nicht alles getan. "Wir sollten nichts unversucht lassen, die mutigen Menschen im Iran zu unterstützen", forderte Brugger. "Das bedeutet, die Fact-Finding-Mission des UN-Menschenrechtsrats in Genf zu verlängern, humanitäre Aufnahmen zu ermöglichen oder den Schutz der Menschen hierzulande zu erhöhen, die vom Regime unter Druck gesetzt oder bedroht werden."

Es bedeute aber auch, konsequent zu sein, sagte sie. "Wer zurecht das Terrorregime im Iran härter angeht, sollte sich nicht aus innenpolitischen Gründen beim frauenverachtenden Terrorregime in Afghanistan wegducken und Gesandte der Taliban für das Generalkonsulat in Bonn ins Land lassen. Der Einsatz für Menschenrechte und insbesondere gegen systematische Unterdrückung von Frauen darf nicht selektiv sein."

Die Revolutionsgarde ist ein Teil der Streitkräfte des Iran und wird häufig als mächtigste Institution des Landes eingestuft. Ihr wird eine zentrale Rolle bei der Niederschlagung der Proteste im Iran zugeschrieben. Das Menschenrechts-Netzwerk HRANA zählte zuletzt über 6.000 Tote, über 17.000 weitere mutmaßliche Todesfälle werden geprüft. Das "Time Magazine" geht davon aus, dass allein am 8. und 9. Januar durch das Regime 30.000 Menschen getötet wurden.

Weitere Meldungen

Streit um ICE-Einsätze: Trump will neue Haushaltssperre abwenden

US-Präsident Donald Trump will eine erneute Haushaltssperre in den Vereinigten Staaten ab diesem Wochenende abwenden und scheint dafür sogar zu einem Kompromiss mit den

Mehr
Bundestag stimmt für Verlängerung des Irak-Einsatzes der Bundeswehr

Der Bundestag hat am Donnerstagabend die Verlängerung des Irak-Einsatzes der Bundeswehr beschlossen. Mit 389 Ja-Stimmen bei 187 Nein-Stimmen und einer Enthaltung stimmte das

Mehr
Trump spricht von Zusage Putins: Eine Woche keine Angriffe auf Kiew

Russlands Staatschef Wladimir Putin hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugesagt, die Angriffe auf Kiew und weitere ukrainische Städte für eine Woche auszusetzen.

Mehr

Top Meldungen

Grönlands Wirtschaftsministerin: Keine Rahmenvereinbarung mit USA

Nuuk (dts Nachrichtenagentur) - Grönlands Wirtschaftsministerin Naaja Nathanielsen hat den Darstellungen von US-Präsident Donald Trump zu einer konkreten Rahmenvereinbarung, die

Mehr
Jobportal: Unternehmen schreiben immer mehr Teilzeitstellen aus

Der hohe Anteil an Beschäftigten in Teilzeit in Deutschland geht nach Daten des Jobportals Indeed zu einem großen Teil von den Unternehmen selbst aus. Das Angebot an

Mehr
Neue EU-Sanktionen gegen den Iran beschlossen

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - Die EU-Außenminister haben neue Sanktionen gegen den Iran beschlossen. Übereinstimmenden Berichten zufolge richten sich die Strafmaßnahmen

Mehr