Die französischen Behörden befürchten bei den neuen Protesten am Samstag teilweise Randale wie bei den schweren Ausschreitungen vor zwei Wochen. "Vorfälle städtischer Gewalt vergleichbar mit jenen am 17. Oktober werden den ganzen Tag über und nach Einbruch der Dunkelheit erwartet", hieß es am Freitag aus dem Umfeld von Innenminister Laurent Nuñez. Zu befürchten seien unter anderem Sachbeschädigungen und Plünderungen. Der Samstag werde als "Hochrisiko"-Tag eingestuft.
Am Rande von Demonstrationen gegen steigende Preise und Missstände im Bildungswesen mit hunderttausenden Teilnehmern war es am Samstag vor zwei Wochen in Frankreich zu schweren Ausschreitungen gekommen. Randalierer lieferten sich heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei, Autos und Gebäude wurden in Brand gesetzt und zahlreiche Geschäfte geplündert.
Am vergangenen Samstag gingen erneut landesweit hunderttausende Demonstranten auf die Straße. Es gab zwar erneut Zwischenfälle, aber nicht in einem Ausmaß wie in der Vorwoche. Bei den Protesten vor einer Woche waren landesweit 70.000 Polizisten im Einsatz. Die Regierung will an diesem Samstag die gleiche Zahl von Sicherheitskräften einsetzen.
Politik
Frankreichs Behörden befürchten bei Protesten erneut massive Randale
- AFP - 30. Oktober 2026, 18:13 Uhr
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