Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat zum Abschluss seiner fünftägigen Asien-Reise nach Singapur, Japan und Südkorea die Bedeutung der Handelsbeziehungen zu den Ländern betont. "Diese Region ist für uns von größter strategischer Bedeutung", sagte Merz bei einer Pressekonferenz im südkoreanischen Seoul am Freitag. Deutschland sei "gut beraten, in Südostasien Interesse zu zeigen", fügte er hinzu.
Merz betonte, auf die Region entfielen 40 Prozent des Welthandels. Zudem seien dort 60 Prozent der großen innovativen Unternehmen ansässig. "Deutschland wird hier in der Region als ein ganz wichtiger Partner angesehen", fügte er hinzu. Er hoffe, "dass wir den Erwartungen entsprechen können, diese Zusammenarbeit zu vertiefen".
Merz begrüßte ausdrücklich, dass er bei seiner Asien-Reise von einer Wirtschaftsdelegation begleitet wurde, "deren Mitglieder nach meinem Eindruck mit den neuen Möglichkeiten, die sie in der Region für ihre Unternehmen finden, sehr zufrieden sind". Er versicherte: "Wir vertiefen den Handel mit diesen Ländern."
Merz hatte eine Asien-Reise am Montag begonnen. In Singapur traf der Bundeskanzler unter anderem Regierungschef Lawrence Wong. In Tokio wurde er von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi empfangen und nahm an einem deutsch-japanischen Wirtschaftstreffen teil. In Südkorea traf der Kanzler Präsident Lee Jae Myung und eröffnete die 19. Asien-Pazifik-Konferenz der deutschen Wirtschaft in der Hauptstadt Seoul. Merz besuchte zudem die demilitarisierte Zone an der Grenze zu Nordkorea.
Wirtschaft
Kanzler Merz betont nach Asien-Reise Bedeutung der Handelsbeziehungen
- AFP - 30. Oktober 2026, 13:45 Uhr
Bundeskanzler Friedrich Merz hat zum Abschluss seiner fünftägigen Asien-Reise nach Singapur, Japan und Südkorea die Bedeutung der Handelsbeziehungen zu den Ländern betont. 'Diese Region ist für uns von größter strategischer Bedeutung', sagte Merz.
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