Die britische Marine verschärft ihre Vorgaben für den Alkoholkonsum an Bord ihrer Schiffe. Nach den in dieser Woche veröffentlichten neuen Vorgaben sind Angehörige der Royal Navy angehalten, unabhängig von ihrem Rang auf See nicht mehr als drei britische Alkoholeinheiten pro Tag und maximal 14 Alkoholeinheiten pro Woche zu konsumieren. Eine britische Alkoholeinheit entspricht gemäß den Vorgaben des nationalen Gesundheitsdiensts (NHS) acht Gramm reinem Ethanol - etwas weniger als der Alkoholgehalt von einem Achtel Weißwein.
Die Royal Navy empfiehlt den Soldaten zudem, an mindestens zwei Tagen pro Woche vollständig auf Alkohol zu verzichten. Wie es aus Kreisen des britischen Verteidigungsministeriums heißt, sollen alkoholfreie und alkoholarme Produkte zum Kauf angeboten werden, um ein verantwortungsvolles Trinkverhalten zu fördern.
Bisher durften Marineangehörige zwei Dosen Bier am Tag trinken, was - je nach Alkoholgehalt des jeweiligen Biers - etwa drei Einheiten Alkohol entspricht.
Die neuen Vorschriften wurden in Übereinstimmung mit dem Ziel der Marine erlassen, die Kriegstüchtigkeit des Personals auf See zu steigern. Sie entsprächen zudem den Richtlinien für die britische Bevölkerung, teilten die Behörden mit.Â
Die neuen Regeln zum Alkoholkonsum seien im Einklang mit den Empfehlungen des Chief Medical Officer - des ranghöchsten Regierungsberaters in Gesundheitsfragen in Großbritannien - und stellten sicher, "dass unsere Mitarbeiter weiterhin fit für Marineeinsätze sind", erklärte ein Sprecher der Marine.Â
Wenn die Marineangehörigen nicht auf Schiffen sind, sondern sich etwa auf Stützpunkten an Land aufhalten, gelte das Regelwerk nicht, hieß es aus dem Verteidigungsministerium.Â
Die britische Marine war jahrhundertelang für die Ausgabe täglicher Rum-Rationen an die Mannschaft bekannt. Der Gebrauch wurde 1970 eingestellt.Â
Nach der Ankunft des US-Flugzeugträgers "USS Lincoln" in der Golfregion hat US-Präsident Donald Trump der Führung im Iran mit militärischer Gewalt gedroht, falls Teheran nicht über ein neues...
- weiter lesen
- dts 28. Januar 2026
- 28. Januar 2026
- dts 28. Januar 2026
Top-Themen
Meldungen
Weitere Meldungen
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Am Donnerstag hat der Dax kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.309 Punkten berechnet, ein Minus in
Annähernd jeder zweite Mensch in Deutschland erkrankt dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge im Laufe seines Lebens an Krebs. Wie das bundeseigene Institut am Donnerstag in
Leipzig (dts Nachrichtenagentur) - Das noch von der Ampelregierung beschlossene Klimaschutzprogramm 2023 muss von der aktuellen Bundesregierung um weitere Maßnahmen ergänzt
Bund und Länder haben 2,5 Milliarden Euro für den Neu- und Ausbau von Bahninfrastruktur zur Verfügung gestellt. "Neben der Sanierung des Netzes, die absolute Priorität
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat sich am Donnerstag erneut mit einem umstrittenen Buch über den verstorbenen Altkanzler Helmut Kohl befasst. Die Witwe Maike
Brennpunkte
Britische Marine verschärft Vorgaben für Alkoholkonsum auf Schiffen
- AFP - 29. Januar 2026, 17:22 Uhr
Die britische Marine verschärft ihre Vorgaben für den Alkoholkonsum an Bord ihrer Schiffe. Soldaten sollen auf See nicht mehr als drei britische Alkoholeinheiten à acht Gramm Ethanol pro Tag und maximal 14 Alkoholeinheiten pro Woche zu konsumieren.
Weitere Meldungen
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - Die sogenannten "Revolutionsgarden" des Iran kommen auf die Terrorliste der EU. Das hat die EU-Außenbeauftragte, Kaja Kallas, am Donnerstag
MehrIn Monheim am Rhein haben Unbekannte eine fast drei Meter hohe Bronzefigur von einem Friedhof geklaut. Die fest im Boden verankerte 2,80 Meter große Darstellung einer
MehrNach den tödlichen Schüssen auf den US-Bürger Alex Pretti in Minneapolis hat der Grenzbeauftragte von Präsident Donald Trump, Tom Homan, einen Teilabzug der Einsatzkräfte der
MehrTop Meldungen
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - Die EU-Außenminister haben neue Sanktionen gegen den Iran beschlossen. Übereinstimmenden Berichten zufolge richten sich die Strafmaßnahmen
MehrDer russische Öl-Konzern Lukoil, der wegen des Ukraine-Kriegs von Washington mit Sanktionen belegt wurde, will seine Auslandsgeschäfte an einen US-Investor verkaufen. Die
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Wie die Bundesnetzagentur geht auch die Bundesregierung derzeit nicht von einer Gasmangellage in diesem Winter aus. "Die Gasversorgungssicherheit
Mehr

























