Krakau (dts Nachrichtenagentur) - Nach den tödlichen Schüssen in Krakau hat der polnische Präsident Karol Nawrocki für Sonntag und Montag eine landesweite Staatstrauer angekündigt. Hintergrund ist der Vorfall bei dem am Samstagnachmittag in der Krakauer Innenstadt von einem Bewaffneten vier Frauen und zwei Männer erschossen und mindestens 15 weitere Menschen verletzt wurden.
Am Wohnort des 25 Jahre alten Täters waren später die Leichen von drei weiteren Personen gefunden worden. Dabei soll es sich nach Polizeiangaben um seine Eltern sowie seine 21-jährige Schwester handeln. Der Mann hatte nach Darstellung der Behörden gegen 15 Uhr damit begonnen, aus einem Auto, mit dem er auf den Marktplatz gefahren war, scheinbar wahllos auf Menschen zu schießen. Der schwer bewaffnete Täter wurde von der Polizei angeschossen und schwer verletzt.
Die Ermittler gehen von einem Einzeltäter aus. Polens Innenminister Marcin Kierwinski sprach von einem möglichen rechtsextremen Motiv. Alles deute darauf hin, dass der Tatverdächtige von rechtsextremen Ideologien fasziniert gewesen sei. Die Ermittlungen dauern allerdings noch an.
Brennpunkte
Staatstrauer nach tödlichen Schüssen in Krakau
- dts - 8. November 2026, 10:34 Uhr
.
Weitere Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) schließt eine Kandidatur für den Parteivorsitz aus und begründet dies mit seinen umfassenden
MehrNach neuen russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur der Ukraine sind hunderttausende Haushalte im Zentrum und im Osten des Landes von der Stromversorgung abgeschnitten.
MehrIm Fall einer seit mehreren Tagen vermissten 13-Jährigen in Berlin gibt es weiterhin keine Spur. "Die Suche dauert an", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Sonntag. Das
MehrTop Meldungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Linken-Chefin Ines Schwerdtner fordert ein Verbot von Energiesperren für Privathaushalte. Gerade für die Wintermonate brauche es ein Verbot von
MehrBerlin (dts Nachrichtenagentur) - Im laufenden Jahr sind von vorgesehenen 1,22 Milliarden Euro bisher nur 7,2 Millionen Euro des Sondervermögens in die Bildungs-, Betreuungs- und
MehrAsuncion (dts Nachrichtenagentur) - Der Senat in Paraguay hat Präsident Santiago Pena infolge eines Bankenskandals des Amtes enthoben. Die Parlamentskammer ernannte daraufhin den
Mehr













