Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat sich für eine Kandidatur ihres Parteikollegen Lars Klingbeil für den SPD-Vorsitz ausgesprochen. Er sei "ein Stabilitätsfaktor für die Regierung und die Partei", sagte Hubig der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. "Und so sollte es bleiben." Das gelte nach ihrer Meinung auch für Klingbeils "Dreifachrolle als Finanzminister, Vizekanzler und Parteivorsitzender".
Die Sozialdemokraten wollen bei einem Parteitag im Januar ihren gesamten Vorstand neu wählen. Hintergrund ist der Rücktritt von SPD-Chefin Bärbel Bas im Oktober. Klingbeil hatte bereits angedeutet, dass es wieder eine männlich-weibliche Doppelspitze geben könnte. Hubig begrüßte das - an der Spitze der SPD "muss eine Frau sein, das gehört für mich einfach dazu".
Bislang hat noch niemand eine Kandidatur für den Vorsitz öffentlich gemacht. Im Gespräch ist neben dem früheren Arbeitsminister Hubertus Heil auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die das zwar nicht ausschloss, aber um Bedenkzeit bat und sich momentan auf die Regierungsbildung in ihrem Bundesland konzentrieren möchte.
Politik
Hubig für Kandidatur von Klingbeil für SPD-Parteivorsitz
- AFP - 7. November 2026, 10:48 Uhr
Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat sich für eine Kandidatur ihres Parteikollegen Lars Klingbeil für den SPD-Vorsitz ausgesprochen. Er sei 'ein Stabilitätsfaktor für die Regierung und die Partei', sagte sie der 'NOZ'.
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