Fünf Wochen nach der Explosion eines Wohnhauses in der griechischen Hauptstadt Athen mit sechs Toten sind drei Verdächtige festgenommen worden. Sie sollen sich an Erdgasleitungen zu schaffen gemacht haben, um Kupferrohre zu stehlen, wie Feuerwehrsprecher Vassilis Vathrakogiannis am Freitag im griechischen Sender Ertnews sagte. Dadurch sei es zu einem Gasleck gekommen.
Die Verdächtigen im Alter von 34, 37 und 55 Jahren wurden den Angaben zufolge am Donnerstag festgenommen und am Freitag einer Untersuchungsrichterin vorgeführt.
Bei einer Explosion im bei Touristen beliebten Stadtteil Plaka direkt unterhalb der berühmten Akropolis war am Morgen des 25. September ein Wohnhaus eingestürzt. Sechs Menschen kamen ums Leben: Vier Touristen aus den USA - unter ihnen eine schwangere Frau - sowie ein Brite und seine griechische Ehefrau.
Brennpunkte
Mutmaßliche Kupferdiebe: Festnahmen nach tödlicher Wohnhaus-Explosion in Athen
- AFP - 30. Oktober 2026, 16:21 Uhr
Nach der Explosion eines Wohnhauses in der griechischen Hauptstadt Athen mit sechs Toten sind drei Verdächtige festgenommen worden. Sie sollen sich an Erdgasleitungen zu schaffen gemacht haben, um Kupferrohre zu stehlen.
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